Erstmals legen die oberösterreichischen Sozialdemokraten ihren weiteren Weg per Mitgliederentscheid fest - sowohl personell als auch inhaltlich.
Es fällt einem der Begriff „Basiswappler“ ein. Der ursprünglich von den Grünen geprägte Begriff umschreibt – mehr oder weniger charmant – das Prinzip der Basisdemokratie, wonach die Parteimitglieder über inhaltliche und personelle Ausrichtung entscheiden können.
25.000 Mitglieder aufgerufen
Jetzt hat auch die SPÖ ihre „Basiswappler“. Wie berichtet, sind erstmals 25.000 Mitglieder aufgerufen, über Parteivorsitz und Themensetzung abzustimmen. 38 Wahllokale hatten zu diesem Zweck am „Superwahlsamstag“ von 9 bis 15 Uhr geöffnet. In den Bezirksbüros und online können aber noch bis zum 28. September Stimmen abgegeben werden.
Lindner einziger Kandidat
Als SPÖ-Chef kandidiert ausschließlich der derzeit geschäftsführende Vorsitzende Michael Lindner. Er soll beim Landesparteitag am 1. Oktober offiziell gekürt werden. Weiters werden Themen abgefragt, die die Mitglieder je nach Inhalt gewichten können: Klimaschutz, Sicherheit, Verteilungsgerechtigkeit, Digitalisierung, ländlicher Raum und Frauenpolitik.
„Sind jetzt eine moderne Partei“
Bei seinem Besuch im Wahllokal in Traun registrierte Lindner „reges Interesse“. Das zeige, „dass wir genau den richtigen Weg eingeschlagen haben“. Für Landesgeschäftsführer Florian Koppler ist die SPÖ jetzt „endgültig eine moderne, soziale Mitmachpartei“.










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