Kandidaturen fixiert

Gemeinderatswahl: Nur SPÖ tritt überall an

Burgenland
06.08.2022 06:00
Die Parteien haben gestern die letzten Wahlvorschläge eingebracht. FPÖ und Grüne sind heuer in weniger Orten vertreten. MFG und „Klartext“ liegen bei Kandidaturen gleichauf

Die SPÖ wird in allen 171 Kommunen des Landes bei der Gemeinderatswahl antreten. Aktuell halten die Roten 85 Bürgermeister. Das Ziel ist klar: „Wir wollen den Abstand zur ÖVP deutlich vergrößern“, erklärt Landesgeschäftsführer Roland Fürst. Bürgermeisterkandidaten schickt die SPÖ außer in Bad Sauerbrunn, Bildein, Burgauberg-Neudauberg, Leithaprodersdorf und Tobaj überall ins Rennen.

83 Ortschefs stellt derzeit die ÖVP. Nicht auf dem Stimmzettel stehen die Türkisen in Rohr, Tschanigraben und in Loipersbach – wo es aber eine gemeinsame Kandidatur mit der FPÖ gibt. In Jabing entscheidet die Liste noch, ob es wieder eine Zurechnung zur ÖVP gibt. In 157 Gemeinden stellen die Türkisen einen Bürgermeisterkandidaten. „Bei der aktuellen Zahl der Ortschefs befinden wir uns aktuell auf Augenhöhe mit der SPÖ, und dieses Niveau wollen wir auch halten“, erklärt Landesgeschäftsführer Patrik Fazekas.

Kleinere Parteien mit weniger Kandidaturen
Bei der FPÖ sind derzeit 75 Kandidaturen fix. In zwei Gemeinden sollen noch die erforderlichen Unterstützungserklärungen für die Kandidatur nachgereicht werden. „Außerdem haben wir in Loipersbach und Rauchwart noch Kooperation mit der ÖVP, die wir für uns mitzählen“, so FPÖ-Landesobmann Alexander Petschnig. Vor fünf Jahren waren es noch 98 Kandidaturen.

Die Grünen werden in 21 Gemeinden antreten – vor allem in den Bezirken Eisenstadt, Mattersburg und Oberpullendorf. Um den Bürgermeistersessel werden sie in neun Gemeinden rittern, darunter Neusiedl, Eisenstadt, Mörbisch und Oberschützen. Allerdings mussten manche Orte, in denen sie bisher vertreten waren, aufgegeben werden. Darunter Parndorf, Podersdorf, Oberwart oder Pinkafeld. Hintergrund ist, dass es Probleme gab, Kandidaten zu finden. In Siegendorf und Großpetersdorf wird man dafür erstmals antreten. Die Themen sind Klimaschutz und Transparenz.

MFG wird in 18 Gemeinden antreten, in drei – Oberschützen, Neuhaus am Klausenbach, Burgauberg-Neudauberg – auch mit Bürgermeisterkandidaten. Damit liegt MFG gleichauf mit der Bewegung „Klartext“ von Herbert Adelmann. Diese hat Wahlvorschläge für 18 Gemeinden eingebracht. In Bernstein und Zillingtal wird auch der Bürgermeistersessel angestrebt. „Die Bewegung wächst“, sagt Adelmann.

Die Neos treten in fünf Gemeinden an - Eisenstadt, Mattersburg, Breitenbrunn, Pinkafeld und Bad Sauerbrunn. Außer in der Landeshauptstadt gibt es überall auch Bürgermeister-Kandidaten.

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