Wahlkampfthema Mobilität: Ruftaxi als schnelle Alternative vorgestellt. Johann Tschürtz tüftelt über Verbesserungen in Mattersburg: „Ein neues Ruftaxisystem hätte Vorteile für die Bürger.“
Tschürtz will Bürgermeister werden, so viel steht fest. Mit seiner „Vorwärts Mattersburg“-Bewegung kämpft der Listenführer (und FPÖ-Klubobmann) schon seit Wochen um die Gunst der Einwohner, um bei der Wahl am 2. Oktober zu punkten.
Zu lange Fahrzeiten
Jetzt greift er den umweltfreundlichen Mattersburger Autobus, kurz MABU genannt, als Thema auf. Laut Tschürtz sei die Auslastung zu gering: „Weil es zu viele Haltestellen gibt, ziehen sich die Fahrzeiten in die Länge. Das ist mühsam.“
Der Kandidat für das Bürgermeisteramt in der SPÖ-dominierten Stadt schlägt vor, MABU einer Kosten-Nutzen-Rechnung zu unterziehen und danach ein Ruftaxiprojekt ins Leben zu rufen. „Jedes Taxiunternehmen wäre eingebunden und mit einem SUV-Elektrotaxi von der Stadt ausgestattet.“
Vor allem für Ältere
„Aufträge ließen sich über eine in der Gemeinde eingerichtete Telefonzentrale erteilen. Ältere Kunden könnten so rasch von zu Hause abgeholt werden, zu Preisen wie beim Bus“, erklärt Tschürtz. Für Infos, Fragen und auch Diskussionen stehen er und sein Team am Samstag ab 18 Uhr bei einem Dämmerschoppen in der Bauermühle zur Verfügung.
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