16.02.2005 14:06 |

Was Kids lieben

Familie und Freunde stehen ganz hoch im Kurs

Familie und Freunde sind für junge Menschen das Wichtigste. Bei einer Umfrage des Münchner Instituts für Jugendforschung (ij) gaben mehr als 80 Prozent der 13- bis 22-Jährigen an, dass die Menschen in ihrem Umfeld für sie oberste Priorität hätten.
Auf Platz Zwei folgten der Bereich Schule, Ausbildungund Beruf sowie materielle Dinge auf Platz Drei. Angesichts dieserErgebnisse könne von einer Null-Bock-Generation keine Redesein, erklärten die Jugendforscher am Mittwoch in München.
 
Im den vergangenen zwei Jahren sei die Bedeutungvon materiellen Dingen (minus neun Prozent) deutlich zurückgegangen,während Familie und Freunde deutlich wichtiger (plus neunProzent) wurden, hieß es. Mit Blick auf Ausbildung und Berufäußerten 37 Prozent der Befragten Versagensängsteoder Angst vor Arbeitslosigkeit.
 
Jugendliche sind zufrieden
Insgesamt sind die meisten Jugendlichen der Umfragezufolge mit ihrer gegenwärtigen Lebenssituation zufrieden(48 Prozent) oder sogar sehr zufrieden (22 Prozent). Und trotzaller Ängste und Sorgen mache sich unter den Jugendlichenkein extremer Pessimismus breit: 44 Prozent blicken optimistischin die Zukunft, 54 Prozent haben gemischte Gefühle und nurzwei Prozent der jungen Menschen sehen der Zukunft sehr skeptischentgegen.
 
Bei der Umfrage des zur Roland- Berger-Gruppe gehörendenInstituts wurden 1032 junge Menschen im Alter von 13 bis 22 Jahrebefragt.
Dienstag, 11. Mai 2021
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