Wiehag kann punkten

Innviertler nutzen den Boom in der Holz-Nische

Holzbau zieht nun immer öfter auch in den Bürobereich ein. Mit der Wiehag profitiert davon ein Altheimer Unternehmen, das schon viel internationale Erfahrung in diesem Bereich hat.

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Brisbane in Australien, der asiatische Inselstaat Singapur, Milwaukee in den USA - in einem Atemzug nennt Erich Wiesner die drei Städte, in denen die von ihm geführte Wiehag in den letzten Jahren mit Holzbau-Konstruktionen bei der Errichtung von Gebäuden zum Zug gekommen ist. Drei Projekte, mit denen die Altheimer, die auch schon spektakuläre Whisky-Destillerien und Museen aus Holz bauten, zeigten: Wir haben’s drauf!

Nachhaltigkeit ist auch für Bauwirtschaft ein „Muss“
„Startvorteil“ nennt das Wiesner und meint damit das steigende Interesse von Immobilienentwicklern und Fonds an Büro-Gebäuden aus Holz. „Die Bauwirtschaft muss sich mit Nachhaltigkeit beschäftigen“, so der 63-Jährige, dessen Unternehmen die Holzfertigbauteile so weit wie möglich bereits am Standort im Innviertel vorfertigt, damit in weiterer Folge die Arbeitszeiten auf den Baustellen verkürzt, wo diese dann ähnlich wie beim Lego zusammengesetzt werden.

Wer solche aus Holz gebauten Projekte an der Baustelle verfolgt, staunt oft über die Geschwindigkeit des Baufortschritts. Auch die neue Team-7-Zentrale in Ried im Innkreis bekommt das Tempo im positiven Sinne zu spüren. Vier Monate Bauzeit werden benötigt, bis Anfang Juli der Holzbau soweit fertig gestellt ist.

Bis Mitte 2023 ist die Wiehag jetzt bereits ausgelastet. „Uns trifft eine immense Nachfrage“, so Wiesner, der 25 Millionen Euro in neue Produktionslinie für Bürohochhäuser investierte, die im Sommer in Betrieb gehen wird. Trotzdem behält er den Realitätssinn: „Wir sind nach wie vor eine Nische.“

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