17.04.2022 11:10 |

Großes Herz bewiesen

„Krone“-Leser spenden 2 Millionen Euro für Ukraine

Zwei Millionen Euro haben die „Krone“-Leser bislang für die Ukraine gespendet. Dank dieser Solidarität konnte die Caritas seit Kriegsausbruch 500.000 Flüchtlingen helfen. Die Ukraine wird aber noch mehr Hilfe benötigen.

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„Mama, lass uns gehen“ – ein Satz, und eine 24-stündige Flucht aus dem zerbombten Kiew folgte. „Wir waren im Badezimmer, als es geschah. Die Wände haben gezittert. Und wir auch“, erzählt Alina. „Viele Dörfer waren bereits zerstört. Wir konnten nicht mehr bleiben“, sagt sie und zeigt auf ein Foto: Tochter Alina im Luftschutzkeller in Kiew. Knapp einen Monat später sind die beiden in Sicherheit. In Mukatschewo, ganz im Westen des Landes, werden sie von der Caritas betreut. An das Leben ohne die Angriffe musste sich die Siebenjährige erst gewöhnen.

„Die ,Krone‘-Leserschaft hat einmal mehr ein großes Herz bewiesen
150 Tonnen Hilfsgüter konnte die Caritas bereits in die Ukraine schicken. Eine der Zentralen ist in Uschhorod. Von dort werden die Hilfstransporte in die Kriegsgebiete geschickt. Durch die laufenden Nothilfeprojekte der Caritas und die Pakete-Aktion der Post konnten seit Februar 500.000 Menschen mit Überlebenshilfe erreicht werden. Möglich macht dies unter anderem unsere große Ukraine-Aktion speziell für Kinder: Die „Krone“ hilft.

„Die Spendenbereitschaft ist überwältigend. Binnen kurzer Zeit wurden zwei Millionen Euro gespendet. Herzlichen Dank! Die ,Krone‘-Leserschaft hat einmal mehr ein großes Herz bewiesen“, so Caritas-Präsident Michael Landau.

Kein Sprint, sondern ein Marathon
Klaus Schwertner, Caritas-Wien-Chef, reiste in die Ukraine und machte sich selbst ein Bild: „Am überwältigendsten ist die Solidarität der Menschen.“ Jung und Alt sind im Einsatz. Eva ist vermutlich die jüngste Freiwillige, die in Uschhorod hilft. Mit einem Tablett in der Hand wuselt die Achtjährige bei der „Delfin-Essensausgabe“ für die Kleinsten zwischen den Tischen, bringt Essen, serviert leere Teller ab, macht sauber. Das Land steht vor so vielen Herausforderungen: psychische Betreuung von Helfern und Flüchtlingen sowie Hilfe im Osten des Landes, der wegen fehlender Korridore kaum mehr erreichen ist.

Klaus Schwertner: „Die Hilfe hier wird einen langen Atem brauchen. Das ist kein Sprint, sondern ein Marathon.“

Alle Informationen zur Spendenaktion „Krone hilft“ in Kooperation mit der Caritas finden Sie hier.

Katharina Pirker
Katharina Pirker
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