Viktoria setzt sich vor Sportclub-Spiel gegen Gewalt ein. Vienna braucht mehr Offensiv-Power und dringend einen Sieg.
„Eine super Aktion, der Klub hat sich wieder mal was Tolles einfallen lassen", freut sich Viktoria-Trainer Toni Polster.
Dessen Team die schrecklichen Bilder vom Russland-Krieg sehr nahegehen, der Ostligist daher nicht tatenlos zusehen kann. Weshalb heute vor dem Anpfiff gegen Sportclub (Beljan fällt mit Leistenproblemen aus) 60 weiße Rosen, die das Peace-Zeichen darstellen sollen, im Mittelkreis aufgelegt werden - im Anschluss verteilen die Einlaufkinder die Blumen an die weiblichen Fans im Publikum: “Gewalt hat auf der ganzen Welt überhaupt keinen Platz", sagt Polster.
Die Vienna bekam Dienstag bei der 1:2-Pleite gegen Traiskirchen erstmals einige Fan-Pfiffe zu hören. Gerade auf der Hohen Warte wird, gemessen an spektakulären Wintereinkäufen, zu wenig Offensivpower geboten. So erzielte man in den letzten vier Heimspielen (das letzte im Herbst) nur zwei Tore, ließ im Frühjahr gegen Stripfing, Neusiedl und Traiskirchen viel vermissen. Gegen die Admira Juniors muss heute mit Kazan statt des verletzten Lukse auch das Resultat passen, um nicht weiter an Vorsprung (drei Punkte auf Stripfing) einzubüßen.
L.S./C.P.
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