Damit hat er sich keinen Gefallen getan! Bei der Siegerehrung in Portugal hatte der russische Kart-Rennfahrer Artem Severiukhin, der unter italienischer Flagge angetreten war, seinen rechten Arm zu einem faschistischen Gruß gehoben. Jetzt entschuldigte er sich unter Tränen in einer Video-Botschaft. Von seinem Team wurde er gefeuert.
„Ich möchte mich bei allen für das, was gestern passiert ist, entschuldigen. Ich unterstütze die Nazis nicht, sie sind für eines der schlimmsten Verbrechen der Menschheit verantwortlich. Die Geste war überhaupt nicht als Nazi-Gruß gemeint“, sagte der 15-Jährige in einem Clip, der auf Twitter veröffentlicht wurde.
Zwischendurch verdrückte der Nachwuchsfahrer die ein oder andere Träne. „Die Jungs vor dem Podium haben solche Gesten gemacht, ich wollte sie einfach erwidern. Ich bin bereit, bestraft zu werden, aber glaubt mir, das war überhaupt nicht meine Intention, einen Hitlergruß zu zeigen“, stellte Severiukhin klar.
Rennstall „zutiefst beschämt über die Aktion des Piloten“
Sein Team zog dennoch die Reißleine und warf ihn raus. „Ward Racing ist zutiefst beschämt über die Aktion des Piloten“, so der Rennstall in einer offiziellen Mitteilung. Man sehe „keine Möglichkeit für eine weitere Zusammenarbeit“ - der Vertrag wurde aufgelöst.
Die FIA kündigte ebenfalls an, „schnell weitere Schritte“ zu kommunizieren, die „in diesem Fall entschieden werden“. Severiukhin hatte den Lauf in seiner Kategorie übrigens gewonnen.
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