„Krone“-Vizesportchef Peter Moizi schreibt in seiner Kolumne über die große Enttäuschung von Cardiff.
Kater statt Katar! Viele Anhänger des Nationalteams verabschiedeten sich frustriert ins Wochenende. Nach dem 1:2 in Wales stellte sich David Alaba vor die TV-Kamera, behauptete selbstbewusst: „Auch unser Team hätte sich eine WM-Teilnahme verdient.“
Die Fakten sprechen eine ganz andere Sprache. Nur Platz vier in der direkten Qualifikation, in Erinnerungen bleiben desaströse Heimauftritte gegen Dänemark (0:4) und Schottland (0:1) und ein 2:5-Debakel in Israel. Die Play-off-Pleite in Cardiff zeigte diesemTeam erneut brutal die Grenzen auf. Es fehlte an Kreativität, Unbekümmertheit und Draufgängertum. Ganz zu schweigen von einem Vollstrecker mit Torriecher. Alles viel zu wenig, um erstmals seit 1998 auf den WM-Zug aufzuspringen.






Das Land genießt das Frühlingserwachen, doch im rot-weiß-roten Fußball ist in diesem Jahr die Luft schon längst draußen. Salzburg wurde im Achtelfinale der Champions League von den Bayern im Rückspiel vorgeführt, LASK und Rapid scheiterten klar in der Conference League. Das Nationalteam setzte diesen Negativlauf fort, nur eine Umstrukturierung mit neuem Teamchef und frischen Spielern kann für frischen Wind sorgen. An neuen Taktiken wird getüftelt, an einem neuen System gearbeitet - mit kleinen Schritten in eine große Zukunft! Doch für die Fußball-Fans hört sich das alles nach einem alten Hut an.








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