29.03.2022 11:58 |

Gegen Betonwüsten

Grüne Oasen in Wien: Das sind unsere Leser-Ideen!

Unsere Hauptstadt braucht mehr Grün, darin sind sich unsere Leserinnen und Leser einig. Doch wo konkret liegen die Problemzonen und wie kann man der grauen Tristesse der Häuserschluchten in Wien entgegenwirken? Genau das wollten wir von unserer Community wissen und haben viele Antworten und tolle Ideen zugeschickt bekommen. Im Folgenden präsentieren wir einige davon und freuen uns auf weitere Ideen und rege Diskussionen in den Kommentaren.

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Allgemeine Ansicht - Mehr Grün!

Amazone bringt es auf den Punk: „Überall fehlen Bäume und Pflanzen, grüne Oasen.“ Ganz allgemein wünschen sich viele daher einfach das Offensichtliche: mehr Begrünung, beispielsweise auf Dächern oder Fassaden, und mehr Bäume in Innenhöfen. Bestehende Bäume sollten auch nicht mehr gefällt werden.

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Amazone
Überall fehlen Bäume und Pflanzen, grüne Oasen. Überall nur noch Betonklötze, einfach trostlos!
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Cadmium spricht davon, dass es allerdings gar nicht immer Bäume sein müssen: „Auch Wiesen statt Betonflächen und Buschinseln statt Steinblöcken sind ein Gewinn für die Landschaft und für das Mikroklima.“

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Cadmium
Es müssen nicht immer Bäume sein. Auch Wiesen statt Betonflächen und Buschinseln statt Steinblöcken sind ein Gewinn für die Landschaft und für das Mikroklima. Ausserdem wahrscheinlich billiger als Granitplatten.
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Darüber hinaus sehen einige auch den „Bauwahn“ in der Großstadt als Problemfeld. Dieser sollte besser reguliert werden, wie GARNIX100 fordert.

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GARNIX100
Zuerst mal den Bauwahn stoppen. Anrainer seriös und solide einbeziehen und entscheiden lassen. Keine alten Bäume fällen. Usw
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Erste Konzepte - Meiselmarkt und Flodo: 

  • Ähnliches zum Thema Bauwahn formuliert Leserreporterin Gabriela U. aus Floridsdorf und spricht von einem sofortigen Baustopp von Neubauten: „Statt Häuser der Gründerzeit zu zerstören und abzureißen, Grünflächen zwischen den Häusern. Wenn schon ein schönes altes Haus zerstört wurde - dann darf dort nur mehr eine Grünfläche entstehen - keine hässlichen unnötigen Neubauten.“
  • Erwin R. sieht auch in Floridsdorf Verbesserungsbedarf. Er hätte gern eine Neugestaltung des Platzes nahe der Wohnhausanlagen Satzingerweg 8/10 mit mehr Grünflächen. Denn effizient genutzt wird die Betonfläche dort nicht.
  • Aus Rudolfsheim-Fünfhaus schickt uns Monika P. einen konkreten Vorschlag zur Situation rund um den Meiselmarkt. Dort ist ihr besonders die Autobushaltestelle des 10A in der Johnstraße ein Dorn im Auge, mit ein paar Bäumen wäre die Station hitzefreundlicher.

Aktuell gibt es ein großflächiges Projekt am Praterstern. Dort werden 56 Schatten spendende neue Bäume zu den bereits vorhandenen gepflanzt. Die Grünfläche soll auf knapp das Doppelte vergößert werden. Dies dient als Maßnahme, um den jetzigen Betonplatz in den Sommermonaten weniger hitzig und dafür erträglicher zu machen.

Was sagen Sie zu den Vorschlägen unserer Community? Haben Sie selbst vielleicht noch weitere Ideen, die eventuell Ihre Wohnumgebung betreffen oder die Ihnen bei einem Spaziergang durch die Stadt in den Sinn gekommen sind? Schreiben Sie uns in den Kommentaren oder schicken Sie uns eine Mail an forum@krone.at. Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten!

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