04.03.2022 14:09 |

Wie durch ein Wunder

US-Boy: Abfahrtsstart nach Horrorsturz im Training

Gestern schockte Erik Arvidsson beim zweiten Kvitfjell-Training mit seinem Horror-Sturz die Ski-Welt. Dank der Auffangnetzte blieb der US-amerikaner - wie durch ein Wunder - unverletzt und stand heute gleich wieder am Start.

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Letzten Endes wurde es Platz 50 mit 2,32 Sekunden Rückstand bei der ersten Kvitfjell-Abfahrt am heutigen Freitag. Für ihn vermutlich dennoch ein großer Erfolg nach dem Schreckmoment, der viel schlimmer hätte ausgehen können. Bei der morgigen zweiten Abfahrt sowie dem Super G am Sonntag wird sich der 25-Jährige auch aus dem Starthaus stoßen.

Sturz hätte sehr böse ausgehen können
Was war passiert? Der 25-Jährige hatte vor einem Sprung zu viel Richtung nach links gemacht und war mit ziemlichen Luftstand abgehoben. Er segelte direkt in die Auffangnetze. Er hatte Ski und einen Stock verloren, ehe er anschließend dahinschlitterte. Wie durch ein Wunder blieb der Mann aus San Francisco unverletzt. Ärger während des Aufstehens sowie dem Verlassen der Strecke waren seine einzige Reaktion.
Sein Glück: Dahinter schauten Felsen aus dem Schnee, man mag nicht daran denken, was passieren hätte können…

„Ich habe meine Mama erschreckt“, titelte Erik Arvidsson in seiner Instagram-Story über dem Video seines gestrigen Trainings-Horror-Sturzes. „Aber mir geht es gut. Renntag, Startnummer 40, lasst es uns holen“, beruhigte er seine Anhängerschaft vor dem heutigen Rennstart. „Keine Sorge, heute habe ich besichtigt. Bleib dran, um zu sehen, ob ich wieder Scheiße esse“, war ihm gar zum Scherzen zumute er und postete das weitere Kvitfjell-Programm.

Kollegen sind schockiert
Auch einige Skifahrer kommentierten unter dem Video und zeigten sich schockiert. Seine US-Teamkollegin Breezy Johnson meinte in etwa: „Dieser Junge war näher dran, diese Klippen zu treffen als Ryan Cochran-Siegle an einer Goldmedaille.“

Arvidsson - offenbar immer für einen Spaß zu haben- markierte den ehemaligen US-Speed-Spezialisten Kyle Rasmussen und frage ihn, ob er 1995 denn eine bessere Linie hatte. Damals feierte der heute 54-Jährige seinen zweiten und letzten Weltcupsieg in Kvitfjell. Dieser analysierte lediglich trocken: „Woah, nur ein bisschen zu weit links. Ich hoffe, es geht dir gut."

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