Die brasilianische Fußballerlegende Pelé hat seinen Spitalsaufenthalt zur Behandlung eines vor rund einem halben Jahr entdeckten Tumors wegen einer Harnwegsinfektion verlängert. Dies berichtete das Nachrichtenportal „G1“ unter Berufung auf das Hospital Albert Einstein in São Paulo am Montag (Ortszeit). Demnach war die Infektion bei Routineuntersuchungen während des Aufenthalts entdeckt worden. Pelé war am 13. Februar erneut ins Krankenhaus gebracht worden.
„Freunde, wie jeden Monat gehe ich ins Krankenhaus, um meine Behandlung fortzusetzen“, hieß es da in einer Veröffentlichung auf seinem Instagram-Account. Dem 81-Jährigen war Anfang September ein Tumor am Dickdarm entfernt worden, den Ärzte bei einer Routineuntersuchung entdeckt hatten. Nach der Operation wurde Pelé zunächst auf der Intensivstation behandelt. Rund einen Monat musste er nach dem Eingriff im Krankenhaus bleiben. Im Dezember war er zur Fortsetzung der Behandlung wieder für gut zwei Wochen im Krankenhaus.
Pelés Gesundheitszustand gab in den vergangenen Jahren wiederholt Anlass zur Sorge. Er unterzog sich mehreren Operationen an der Hüfte. Zudem hatte er Probleme an der Wirbelsäule und am Knie. Vor zwei Jahren wurde ihm nach einer Harnwegsinfektion ein Nierenstein entfernt. Pelé bestritt 92 Länderspiele und gewann drei WM-Titel (1958, 1962, 1970).
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