12.01.2022 14:02 |

Nach schweren Unruhen

„Bild“-Reporter zeigt Schäden in Kasachstan

Die jüngsten Anti-Regime-Proteste in Kasachstan hatten gewaltige Unruhen ausgelöst, mehrere Hundert Menschen kamen ums Leben, Tausende wurden verletzt. Auch wenn die Unruhen nun weitgehend abgeebbt sind, bleibt die Zerstörung - wie auch ein Video aus der Millionenmetropole Almaty zeigt, das „Bild“-Reporter Paul Ronzheimer veröffentlichte (VIDEOS siehe Twitter-Nachrichten unten!).

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Auf Twitter teilte der Journalist am Mittwoch das Bildmaterial:

Unter anderem zeigen die Aufnahmen ein völlig zerstörtes Regierungsgebäude. Ein Feuer dürfte die schwarzen Spuren an dem einst repäsentativen Haus hinterlassen haben.

Lage entspannt sich
Nach der brutalen Niederschlagung der Proteste schien sich die Lage in Kasachstan zuletzt wieder zu stabilisieren. Die Menschen gehen einkaufen, das Internet funktioniert wieder, hieß es. In Almaty, der größten Stadt des Landes und Hotspot der gewaltsamen Proteste, patrouillieren gepanzerte Militärfahrzeuge, zudem gibt es Berichte über Scharfschützen auf den Dächern, wie Augenzeugen erzählten.

Proteste uferten aus, Machtkampf im Hintergrund
Auslöser der massiven Proteste in der rohstoffreichen Ex-Sowjetrepublik vergangene Woche waren gestiegene Gaspreise. Später weiteten sich die Proteste zu regierungskritischen Demonstrationen und Unruhen im ganzen Land aus. Im Hintergrund lief auch ein Machtkampf zwischen dem amtierenden Präsidenten Kassim-Schomart Tokajew und seinem Vorgänger Nursultan Nasarbajew. Weiter unklar ist aber, wer die bewaffneten Randalierer waren, die insbesondere in Almaty Verwaltungsgebäude und Polizeidienststellen stürmten. Tokajew hatte die Unruhen als „versuchten Staatsstreich“ organisierter „terroristischer“ Kräfte verurteilt.

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