Polizisten a.D.

37 Inspe„G“toren könnten bald Corona-Streife gehen

Inspe„G“tor ist dann wohl kein Traumjob für pensionierte Polizisten. Wie berichtet, sollen Inspektoren aus dem Ruhestand zurückkehren, um fürs Land Oberösterreich die 2- und 3G-Regeln zu kontrollieren. Doch da hat man sich vermutlich mehr erwartet. Fünf Prozent der angeschriebenen Alt-Polizisten haben sich gemeldet.

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Die Landespolizeidirektion hatte auf Bitten von Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) Ende des Vorjahres rund 700 pensionierte Beamte bis 70 Jahre angeschrieben. Im zwei Seiten langen Brief wird erläutert, dass Interessenten kundtun sollen, in welchem Bezirk sie eingesetzt werden möchten und dass bei 39 Wochenstunden 3034 Euro brutto bezahlt werden. Allerdings nur, wenn man bereits 41 Jahre im öffentlichen Dienst vorweisen kann - sonst reduziert sich der Sold entsprechend. Und: Man bekommt keine Polizeiuniform mehr, sondern ist im Dienst des Landes aktiv.

„Wir haben Rückmeldungen von 37 angeschriebenen Polizisten bekommen, und diese erhalten nun ihre Unterlagen. Unterschrieben hat noch keiner, es müssen auch noch Aufnahmegespräche geführt werden“, heißt es aus dem Büro des Landeshauptmanns, der auch für Personalagenden zuständig ist. Ob fünf Prozent Rücklauf viel sei oder man sich mehr erwartet habe? „Immerhin entlastet man im besten Fall 37 aktive Polizisten“, lautet die Antwort.

370 neue Mitarbeiter zur Krisenbewältigung
Inzwischen wurden auch pensionierte Landesbeamte angeschrieben, ob sie Interesse am Inspe„G“tor-Job hätten. Einen generellen Aufruf an Rentner in OÖ will man nicht starten, allerdings würde etwa beim Contact Tracing jede helfende Hand gebraucht. Wegen Corona wurden beim Land OÖ übrigens 375 externe Mitarbeiter zur Krisenbewältigung eingestellt.

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