In Wien ist‘s klar

Die ewige Frage: Christkind oder Weihnachtsmann?

Die ewige Streitfrage erhitzt auch heuer wieder die weihnachtlichen Gemüter. Zu wem kommt welcher Botschafter des Weihnachtsfestes? In Wien sind die Verhältnisse ziemlich klar.

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Das Christkind hat in Wien Tradition und ist bereits zu einer echten Institution geworden. Das zeigt alleine schon, dass es jedes Jahr ein eigenes „Wiener Christkindl“ gibt. In pandemiefreien Jahren wird der himmlische Job zuerst ausgeschrieben und dann über ein Auswahlverfahren im Herbst ausgesucht - nicht bei allen Jobs geht die Stadt Wien diesen Schritt.

Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens stellen sich dabei jährlich zahlreiche Frauen einer Fachjury. Die bisherigen Auserwählten waren zwischen 17 und 22 Jahre alt. Religionszugehörigkeit und Herkunft spielen keine Rolle. Das diesjährige Christkindl ist Klaudija Kapacinovic (20).

„Weihnachtsmannfreie Zone“ am Rathausplatz
Auf dem Rathausplatz hat der Weihnachtsmann so gut wie keinen Auftrag. Für viele Besucher ist die Begegnung mit dem Wiener Christkind ein absolutes Muss und auch ein echtes Highlight. Es hat nicht nur ein offenes Ohr für die Wünsche, sondern erfreut Groß und Klein auch mit weihnachtlichen Erzählungen. Aber auch in den Pensionistenheimen der Stadt oder im St. Anna Kinderspital ist die Botschafterin des Weihnachtsfestes unterwegs.

Viele Auftritte waren jedoch heuer aufgrund der besonderen Situation leider nicht möglich. Mit 26. Dezember endet die Amtsperiode dann wieder.

In die Lugner City kommen Weihnachtsmann und Christkind
Etwas pragmatischer sieht die Diskussion Baulöwe Richard Lugner: „In der Adventzeit kommt der Weihnachtsmann und am Heiligen Abend, als Höhepunkt, das Christkind!“ Der Mann aus dem hohen Norden war auch heuer wieder in seinem Einkaufszentrum in Rudolfsheim-Fünfhaus zu Gast und erfreute sich bei den Kindern großer Beliebtheit. Erinnerungsfotos mit Sicherheitsabstand inklusive.

Auch der österreichische Kultgetränk-Hersteller Almdudler zeigt in seiner Weihnachtsbotschaft beide Gabenbringer und umgeht somit die Diskussion: „Warum nicht? Es ist doch schließlich Weihnachten.“

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