Abo-Fleckerlteppich

Disney-Serien verschwinden von Netflix und Prime

Web
07.12.2021 16:40

Der Markt für Videostreaming entwickelt sich weiter zum Fleckerlteppich: Der US-Medienkonzern Disney lässt Lizenzdeals mit Netflix und Amazon Prime Video zum Jahresende auslaufen und bietet einige bekannte Serien fortan nur mehr am hauseigenen Abo-Dienst Disney+ an. Darunter sind Publikumslieblinge wie „Family Guy“ und „How I Met Your Mother“.

Bisher hatte Disney mit den Rivalen Lizenz-Deals, sodass zahlreiche zum Disney-Konzern gehörende Serien sowohl bei Disney+ als auch bei der Konkurrenz zu sehen waren, berichtet das IT-Portal „Golem“. Das soll sich in den kommenden Wochen allerdings ändern.

Netflix und Prime verlieren Serien-Klassiker
Bei Netflix verschwinden gleich mehrere beliebte Serienklassiker aus dem Katalog, etwa „24“, „Family Guy“, „How I Met Your Mother“, „New Girl“, „Prison Break“ sowie „Sons of Anarchy“. Sie sind nur noch bis 31. Dezember bei Netflix abrufbar, fortan braucht man dafür ein Abo für Disney+.

Netflix und Amazon hatten in Österreich im Oktober je rund ein Drittel Marktanteil, Disney rund ein Fünftel. Den Rest teilen sich kleinere Anbieter wie Apple TV+ oder Sky auf. (Bild: Justwatch.org)
Netflix und Amazon hatten in Österreich im Oktober je rund ein Drittel Marktanteil, Disney rund ein Fünftel. Den Rest teilen sich kleinere Anbieter wie Apple TV+ oder Sky auf.

Auch von Amazon verschwinden Serien, konkret „Bones“, „Family Guy“, „Futurama“, „How I Met Your Mother“, „Orville“, „Prison Break“ und „White Collar“. Die Lizenz für „Sons of Anarchy“ für Amazon läuft Ende Jänner aus, ab diesem Zeitpunkt gibt es auch diese Serie nicht mehr bei Prime.

Mehrfach-Abos und Schwarzkopien
Bei den Änderungen im Sortiment der großen Streaming-Dienste handelt es sich um die für Abonnenten spürbare Folge eines sich verschärfenden Kampfes um zahlende Kundschaft mittels Exklusivinhalten: Die großen Anbieter versuchen, sich damit von der Konkurrenz abzugrenzen und ihr die Kunden abspenstig zu machen.

Bei den Kunden - krone.at berichtete - ist es durchaus üblich, für mehr als einen Streamingdienst zu bezahlen. Doch der Wille zum Mehrfach-Abo und das Budget haben Grenzen: In jüngster Zeit war daher auch wieder ein stärkeres Aufkommen von Schwarzkopien zu beobachten.

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