Platz ist knapp

Gute Auftragslage sorgt bei TGW für Luxusproblem

Respekt, Vertrauen, Leidenschaft - das sind einige der Worte, die im TGW-Gebäude in Marchtrenk an Wänden und sogar im Aufzug zu lesen sind. „Wir sind ein Industrieunternehmen. Bei uns zählt die Leistung im Wettbewerb, aber genauso wichtig ist ein wertschätzender Umgang“, sagt Geschäftsführer Harald Schröpf.

„Unsere Leute kämpfen wie die Löwen. Wir tun alles sinnvoll Mögliche, damit wir die Kunden beliefern“ - so beschreibt TGW-Geschäftsführer Harald Schröpf die Herausforderungen in puncto Materiallieferungen. Verzögerungen, enorm gestiegene Transportkosten - all das macht’s nicht einfacher. „Wenn man zwei Probleme gelöst hat, kommen zwei neue dazu“, sagt der 56-Jährige.

Als Technologiepartner, wenn’s um die Ausstattung von Logistikhallen geht, sind die Oberösterreicher gefragt, genießen dabei das Vertrauen von bekannten Marken wie Puma, Coop, Kärcher oder Mango. Was die Treiber für das Geschäft sind? „Der generelle Trend zur Automatisierung und der Umbruch immer stärker Richtung E-Commerce“, sagt Schröpf. Da ist noch lange kein Ende in Sicht. Schröpf stellt deshalb mit seinem Team die Weichen in Richtung Ausbau.

Untermieter bei Felbermayr
In Wels hat man das Parkhaus und das Bürogebäude von Felbermayr angemietet, nachdem das Familienunternehmen in seine neue Zentrale übersiedelt ist, um mehr Platz zu bekommen. In Marchtrenk werden die Bagger in den nächsten Jahren anrollen: Wie genau die nächste Ausbaustufe aussehen wird, daran wird noch getüftelt. „Wir haben aber einen dringenden Platzbedarf“, sagt Schröpf.

In Marchtrenk beschäftigt die TGW-Gruppe aktuell etwa 800 Mitarbeiter. In der Zukunft werden hier mehr Beschäftigte tätig sein, als es derzeit in Wels sind, wo die Belegschaft auf 1400 gewachsen ist.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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Mittwoch, 08. Dezember 2021
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