Lette (50) starb

Zweimal Lebenslang nach Mord und Brandstiftung

Der Prozess gegen drei Letten, die 2020 einen 50-jährigen Landsmann in einem Linzer Hotelzimmer niedergeschlagen, mit Rum übergossen und angezündet haben sollen, ging am Donnerstag ins Finale. Hintergrund der Tat soll ein Streit innerhalb der Geldwäscherbande gewesen sein. Zwei der Täter bekamen am späten Donnerstagabend lebenslang. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.

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Lebenslang für zwei Angeklagte (45 und 47 Jahre alt) und zwei Jahre Haft für ihren Komplizen (51) lautete das Urteil im Prozess nach Mord und Brandstiftung in einem Linzer Hotel. Es ist noch nicht rechtskräftig. Die Geschworenen hatten am Donnerstag eine schwierige Aufgabe, mussten einen 53-seitigen Fragenkatalog durcharbeiten und berieten bis am späten Abend. Die Angeklagten, allesamt schwere Jungs mit Gefängniserfahrung, leugneten bis zum Schluss sowohl Brandstiftung als auch Mord.

„Geschäftlich“ in Linz
Die Pflichtverteidiger Alfred Poferl, Andreas Mauhart und Lukas Urban gingen vielmehr davon aus, dass das Opfer das Feuer selbst verursacht habe. Die Geschworenen konnten sie nicht überzeugen. Das angeklagte Trio war „geschäftlich“ in Linz, wollten hier mit dem Opfer (50) und einem weiteren Komplizen Geld aus dubiosen Kanälen reinwaschen. Im Hotel Mama Muh kam es zum Streit, das Opfer wurde bewusstlos geschlagen. Um die Tat zu vertuschen sollen zwei Angeklagte den Wehrlosen angezündet haben.

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