Hörhan-Interview

User-Reaktionen: „Mit der Familie in eine WG?“

Immobilien-Profi Gerald Hörhan kritisierte im „Krone“-Interview die hohen Ansprüche von Mietern. Die Reaktionen fielen heftig aus. Hier ein Auszug.

Der Wiener Selfmade-Millionär ist für seine knackigen Ansagen bekannt. So warf Hörhan vielen Wohnungssuchenden vor, in einer Fabelwelt zu leben: „Ich möchte eine neue zentral gelegene Wohnung und am liebsten fast nichts dafür bezahlen.“ Es würde jedenfalls genügend günstigen Wohnraum geben, nur die Ansprüche seien zu hoch. Wer sich eine günstige Wohnung nicht leisten kann, dem rät er einfach in eine Wohngemeinschaft zu ziehen.

Thesen sorgten für Empörung
Bei vielen „Krone“-Lesern stießen diese Worte auf wenig Begeisterung: „Mit einer Familie in einem WG-Zimmer?“, fragt daraufhin ein Leser. Doch Hörhan formulierte noch weitere Thesen, die für Empörung sorgen. So empfiehlt der Immobilien-Profi zur Miete zu wohnen, und gleichzeitig Immobilien als Geldanlage zu kaufen. „Andere Experten empfehlen genau das Gegenteil, persönlicher Wohnbereich im Eigentum“, kontert ein Leser. Immerhin würde man in der Pension niedrigere Betriebskosten haben.

„So verdient der Typ sein Geld“
Andere formulieren ihre Kritik weit deftiger: „Natürlich wir haben ja Geld wie Heu.“ Nicht wenige werfen dem Immobilienunternehmer vor, wenig Gespür für die Einkommensverhältnisse in der Bevölkerung zu haben. Manche unterstellen ihm auch einen gewissen Eigennutz mit seinen kernigen Ansagen. „Natürlich rät der Hörhan dazu, zur Miete zu wohnen, so verdient der Typ ja auch sein Geld“, lautet eine Analyse.

Es gibt aber auch einige, die dem Immobilien-Unternehmer zustimmen: „Viele wollen es nicht wahrhaben, und/oder nicht zugeben. Jedoch hat er einfach nur recht“, lautet ein Kommentar auf krone.at.

Viktoria Graf
Viktoria Graf
Philipp Wagner
Philipp Wagner
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Donnerstag, 09. Dezember 2021
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