04.10.2021 20:06 |

Persönlich anwesend

Stefan Kraft nun bei Madame Tussauds verewigt

Eine ganz besondere Ehre wurde Stefan Kraft zuteil: Der erfolgreiche ÖSV-Adler hat in Wien seine erste eigene Wachsfigur im Madame Tussauds im Wiener Prater enthüllt. Als erster Skispringer in der weltweiten Madame-Tussauds-Geschichte durfte er sein Wachs-Double kennenlernen, bevor es anschließend wieder an die Weltcup-Vorbereitungen geht. Von der Konstruktion bis zur Fertigstellung brauchte es drei Monate.

Auf die enge Zusammenarbeit wurde von beiden Seiten großer Wert gelegt. Nicht nur nahm Kraft - trotz vollem Weltcup-Kalender - bereits im Dezember 2019 an einer dreistündigen Vermessung teil, sondern spendete auch seine komplette Sprungausrüstung. Die Figur selbst trägt einen blauen Sprunganzug, den Kraft selbst bereits bei einigen Weltcupspringen getragen hat, als auch einen rosa Skihelm seines Kopfsponsors und weiße Handschuhe. Seine knapp 2,5 Meter langen Ski und das berühmte gelbe Trikot für den Gesamtweltcupsieger dürfen ebenfalls nicht fehlen.

Der „Krone“ erzählte er im Interview über die Schwierigkeiten bei der Vermessung. „Den Mund für längere Zeit geschlossen zu halten und nicht lachen zu dürfen. Ich bin ja doch jemand, der gerne lacht und gute Laune verbreitet, aber es ging bei der Figur um die Wettkampfstimmung und da muss man ernst und konzentriert bleiben.“ Das Ebenbild des Salzburgers sitzt auf dem Zitterbalken und ist eingebettet in die Tiroler Berglandschaft mit Blick auf den Bergisel, eine von Krafts Lieblingsschanzen. Fans können sich in der Attraktion neben ihn auf die eigens gebaute Skisprungschanze hinsetzen und das Gefühl erleben, selbst einmal Skisprung-Adler zu sein.

Eine eigene Figur bei Madame Tussauds zu haben sieht Kraft als große Ehre und auch mit seinen „Nachbarn“ kann er sich gut identifizieren. „Hermann Maier ist natürlich ein absolutes Vorbild und als großer Fan des FC Bayern ist es zudem eine besondere Freude, dass ich neben David Alaba zu sehen bin.“ Nach überstandener Corona-Infektion und holprigem Saisonstart krönte er den Durchgang diesen Winter mit der sensationellen Goldmedaille bei der Nordischen Ski-WM in Obersdorf. Der zweifache Gesamtwelcupsieger will diesen Winter auch wieder sportlich angreifen. „Die Rückenschmerzen sind immer noch mein täglicher Begleiter, aber ich hatte keine Totausfälle und machte viel mehr Sprünge und Materialtests. Das große Ziel wären ein Weltcup-Sieg und eine Medaille bei Olympia. Und ich hoffe, dass wieder möglichst viele Fans kommen dürfen.“

Robert Fröwein
Robert Fröwein
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