Leere Sesseln

2700 Schüler in Oberösterreich bleiben daheim

Woche zwei des Schuljahres beginnt mit vielen leeren Sesseln in oberösterreichischen Klassen. 1250 Schüler müssen wegen Corona-Infektionen oder Quarantäne zu Hause bleiben, dazu kommen mehr als 1400 Kinder, die vom Präsenzunterricht abgemeldet wurden.

Am Montag wird wieder gegurgelt an Oberösterreichs Schulen – ein PCR-Test gemacht. In der Vorwoche gab’s – wie berichtet – 140 positive Corona-Tests bei den flächendeckenden Überprüfungen in den Schulen. Bis Sonntagnachmittag ist die Zahl der infizierten Kinder auf 645 gestiegen. „Dabei handelt es sich nicht nur um Schülerinnen und Schüler, die in den Klassen getestet wurden. Viele sind Geschwister, die sich daheim in Quarantäne angesteckt haben“, heißt es vom Krisenstab des Landes.

Erste Klasse nach Musikstunde in Quarantäne
Dazu kommen 605 Kinder und Teenager, die nun als K1-Kontaktpersonen in Quarantäne nicht in die Klassen kommen dürfen. Und, wie am Sonntag bereits berichtet, wurde in Bad Leonfelden die ganze 1b-Klasse der NMS in Quarantäne geschickt. Es war zwar nur ein Kind positiv getestet worden, doch entschied die Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung, dass das Ansteckungsrisiko nach gemeinsamem Singen und Musizieren zu groß sei, um nur einzelne Kinder abzusondern. Am Dienstag können sie sich freitesten, ab Donnerstag zurück in die Klasse. 

Ob Kinder, die von der Schule abgemeldet sind, auch Corona haben, wird nicht überprüft.

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Mittwoch, 27. Oktober 2021
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