Die Negativ-Publicity durch den Wettskandal, in dem gegen Ex-KSV-Spieler Majstorovic ermittelt wurde, sorgte bei den "Falken"-Kickern für Missstimmung - Coach Gregoritsch sagte aber klar: "Das ist für unser jetziges Team kein Thema, wir vertrauen unseren Spielern!"
Um das erste Erfolgserlebnis im Frühjahr zu erzwingen, stellte er um: Felfernig und Gucher spielten vom Start weg - Deni Alar begann als einzige Spitze. Und nach einer kollektiv sehr ordentlichen Vorstellung zu Beginn hatte der Goalgetter vom Herbst auch die erste Chance, die quälende Ladehemmung in der 21. Minute zu beenden - sein Kopfball fiel aber zu schwach aus. Auch David Sencar haute bei einem der schnellen Konter freistehend über den Ball (29.).
Pech für Alar
Wie leicht die Sache gehen kann, bewiesen die Neustädter bei ihrer ersten Torchance: Nach Simkovic-Corner spielte Reiter vors Tor auf und Sadovic reagierte im Getümmel am schnellsten - 1:0 (32.). Nach der Pause hätten die Kapfenberger den Ausgleich mehr als verdient gehabt - aber Fortuna stand nicht auf ihrer Seite: Nachdem Gucher und Fukal knapp verpasst hatten, zog Alar nach Wolf-Ausschuss allein aufs Tor, schüttelte Thonhofer ab, sein Heber über Fornezzi ging aber an die Querlatte (56.), echtes Pech!
Doch nach 380 Minuten platzte der Knoten: Didi Elsneg zog aus 18 Metern ab - seine Rakete wurde von Reiter ins eigene Tor gefälscht: 1:1 (71.) - der verdiente Ausgleich. Im Finish verhinderte Wolf allerdings gegen Aigner das K. o.
von Volker Silli, "Steirerkrone"
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