Erste heiße Spur

Kärnten: Ermittlungen gegen „Gift-Tauben“-Züchter

Kärnten
09.08.2021 08:00

Die Vogelschutz-Organisation BirdLife und die Polizei ermitteln bereits seit Längerem gegen Unbekannte, die mit Gift bestrichene Tauben als Köder für Greifvögel einsetzen. Zuletzt wurden, wie berichtet, in Klagenfurt Federn einer Gifttaube entdeckt. Eine erste heiße Spur soll in illegale Taubenzüchter-Kreise führen.

Nachdem ein Pensionist im Juni in einem Klagenfurter Wald pink gefärbte Taubenfedern entdeckt hatte, informierte er die Polizei. „Eine Laboruntersuchung bestätigte nun, dass es sich bei der Farbe um ein in Österreich verbotenes Gift handelt, das gegen Greifvögel eingesetzt wird“, heißt es seitens der Polizei, die wie die Vogelschutz-Organisation BirdLife ermittelt.

Ähnlicher Skandal bereits vor zwei Jahren aufgedeckt
Eine erste Spur soll die Beamten in Taubenzüchter-Kreise führen. BirdLife deckte schon vor zwei Jahren einen ähnlichen Tierskandal auf. Damals wurden in Klagenfurt gleich mehrere mit Gift bestrichene Taubenkadaver gefunden. „Wir konnten rasch nachweisen, dass die Tiere einem Kärntner Züchter gehörten und Anzeige erstatten“, heißt es bei BirdLife. Ob es Zusammenhänge mit dem aktuellen Fall gibt, kann noch nicht bestätigt werden.

Der Kärntner Brieftaubensport distanziert sich unterdessen von derartigen Vorfällen und verurteilt diese aufs Schärfste.

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