Fodas Mannen präsentierten sich ohne ihren verletzten Goalgetter Kienast vor allem in der ersten Hälfte ideenlos. In der 70. Minute sah Sturm dann dennoch wie der sichere Sieger aus, als Malic ein Zuspiel von Weber unfreiwillig zu Muratovic verlängerte. Der Bosnier, der für Kienast in die Startformation gerutscht war, ließ sich nicht zweimal bitten und schoss trocken ein.
Danach stemmten sich die Burgenländer aber verzweifelt gegen die Niederlage und wurden dafür in der 86. Minute belohnt. Nach einer Flanke von Höller und einem abgeblockten Schuss von Farkas staubte Waltner zum 1:1 ab - der Ungar hatte schon in der Vorwoche den Treffer zum Auswärtssieg gegen den LASK erzielt. Damit beträgt der Vorsprung der Burgenländer auf die Linzer, deren Hoffnung auf Schützenhilfe der Grazer nicht erfüllt wurde, bereits sechs Zähler.
Das sagten sie nach dem Spiel
Franco Foda (Sturm-Trainer): "Vor dem Mattersburg-Tor hat es ein klares Foul gegeben, der Linienrichter hat das aber leider nicht angezeigt. Das Spiel hätten wir unabhängig vom Schiedsrichter entscheiden müssen. Wir hatten eine gute Spielkontrolle, der Gegner hatte in 90 Minuten keine Torchance. Wir waren während des ganzen Spiels die bessere Mannschaft. Wir haben heute leider zwei Punkte verloren."
Franz Lederer (Mattersburg-Trainer): "Es war ein verdienter Punkt gegen eine starke Mannschaft. In der ersten Hälfte haben wir versucht, nichts zuzulassen. In der zweiten Hälfte war dann mehr Wucht und Glaube dahinter. Auch Sturm hatte keine großen Torchancen. Dieses 1:1 ist sehr wichtig für die Psyche."
Fußball-tipp3-Bundesliga (21. Runde)
SV Mattersburg - SK Sturm Graz Endstand 1:1 (0:0), Pappelstadion, 3.050, Gangl.
Torfolge: 0:1 (70.) Muratovic, 1:1 (86.) Waltner
Mattersburg: Borenitsch - Höller, Malic, Chrappan, Pöllhuber -Parlov - Spuller, Seidl (62. Bürger), Mörz, Farkas - Waltner (89. Röcher)
Sturm: Gratzei - Ehrenreich, Schildenfeld, Feldhofer, Perthel - P.Wolf (86. Salmutter), Kienzl, Weber, Hölzl - Muratovic - Weinberger(72. Haas)
Gelbe Karten: Pöllhuber, Mörz bzw. Weber, Kienzl









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