Unwetter drohen

Deutsche Flutregionen wappnen sich für neuen Regen

Ausland
24.07.2021 16:07

In den deutschen Bundesländern Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, wo vor etwas mehr als einer Woche verheerende Überflutungen mindestens 179 Todesopfer gefordert haben, bereiten sich die Menschen auf neuerliche Schauer und Gewitter vor. Dabei seien „lokal eng begrenzt“ Unwetter durch heftigen Starkregen möglich, berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag.

In der Hochwasserregion in Rheinland-Pfalz richtete der Katastrophenschutz vorsorglich für die Bürger eine Notunterkunft ein. Laut der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion wird dazu in möglicherweise betroffenen Orten informiert. „Die Vorbereitungen laufen. Die Bevölkerung wird in den sozialen Medien noch einmal gewarnt und es werden Flugblätter verteilt“, sagte ein Sprecher.

Demnach besteht keine akute Hochwassergefahr für die Ahr. Dennoch sei bei Niederschlag mit verstärktem Oberflächenwasser insbesondere in den Orten zu rechnen, in denen Teile der Kanalisation zerstört oder verstopft sind. Dadurch könne es örtlich zu einem neuen Einlaufen von Wasser in Kellern kommen.

In einigen Regionen drohen Hagel und Sturmböen
In den betroffenen Regionen blickt man mit Sorge auf die Vorhersagen. Am Samstagnachmittag sei mit teils kräftigen Schauern und Gewittern von Westfalen und Nordhessen bis nach Südniedersachsen hinein und an den Alpen zu rechnen, am frühen Abend auch im Südwesten. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit könne es regional auch zu Platzregen mit lokaler Überschwemmungsgefahr kommen. In einigen Regionen könnten größerer Hagel und Sturmböen oder schwere Sturmböen hinzukommen.

Das aktuelle Tief „Dirk“ ist laut Angaben des DWD allerdings nicht mit dem Tief „Bernd“ zu vergleichen, welches zu der verheerenden Hochwasser-Katastrophe geführt hatte. Während „Bernd“ sehr ortsfest gewesen sei und regional viel Regen gebracht habe, sorge „Dirk“ in Wellen für einigermaßen rasch ziehende Schauer und Gewitter.

Symbolbild (Bild: stock.adobe.com)
Symbolbild

Entsprechend sind den Meteorologen zufolge zwar lokal hohe Regenmengen zwischen 20 und 40 Liter, teils auch bis zu 60 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit möglich. Danach sei bis zur nächsten Schauer- und Gewitterwelle aber eine Zeit lang Ruhe, heißt es.

 krone.at
krone.at
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele