"Martinz ist die Flinte zu heiß geworden", ätzt SPÖ-Abgeordneter Herwig Seiser. Das lässt dieser nicht so auf sich sitzen: Sollte es keine Lösung für die betroffenen Bauern geben, müsse über einen Abschuss weiter nachgedacht werden.
Vorerst wurde jedoch beschlossen, dass in der Landesregierung ein eigener, mit 50.000 Euro dotierter Fonds für die Schadensabgeltung eingerichtet wird. Bauern, die durch Wölfe, Luchse oder Bären Schäden erleiden, sollen diese innerhalb von 30 Tagen ersetzt bekommen. Voraussetzung ist lediglich, dass ein landwirtschaftliches Nutztier durch ein anderes Tier gerissen wurde.
In Kärnten hat die Zahl der gerissenen Tiere stark zugenommen. Waren es früher rund 20 Schafe im Jahr, die wilden Tieren zum Opfer fielen, waren es 2010 schon um die 250.









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