13.06.2021 20:00 |

Rennspektakel

Erfolgreiche PS-Steirer: Jubel bis nach Amerika

Unfälle, Ausfälle, Rennunterbrechung - das zweite ADAC GT Masters am Red Bull Ring war für viele Fahrer eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Das steirische Grasser Racing Team aus Knittelfeld verpasste das Podest, wurde aber in Detroit gefeiert.

Die Rennuhr zeigte gerade einmal 17 Sekunden an, da krachte es gestern bereits erstmals am Red Bull Ring. Der Deutsche Maro Engel crashte beim zweiten ADAC GT Masters in die Leitplanke, blieb unverletzt. Doch das Rennen musste gleich einmal für 40 Minuten unterbrochen werden. Der erste Aufreger neben insgesamt gleich vier (!) Safety-Car-Phasen im Rennen. Die Fans, insgesamt waren am Wochenende pro Renntag wieder 3000 Zuschauer erlaubt, kamen aber jedenfalls auf ihre Kosten.

Für viele Fahrer war das Rennen allerdings eine echte Achterbahnfahrt - wie für Lokalmatador Klaus Bachler, der sich mit einer starken Leistung von Rang zehn auf Platz fünf vorgearbeitet hatte, letztlich aber noch in Runde 25 von der Strecke gedrängt wurde: einer von insgesamt acht Ausfällen.

Schweizer Rennsieg
„Schade, dass wir auf der Strecke abgeschossen wurden. Da wäre mehr drinnen gewesen“, haderte der Unzmarkter. So gab es am Ende Schweizer Jubel: Jeffrey Schmidt und Marvin Kirchhöfer feierten den Rennsieg in der Corvette. Der Wiener Mirko Bortolotti verpasste wiederum im Lamborghini als Vierter nur knapp das Podest. Der steirische Lamborghini-Teamchef Gottfried Grasser war letztlich zufrieden: „Die letzte Safety-Car-Phase hat uns zwar das Podium gekostet. Aber wir sind glücklich - auch nach dem zweiten Platz beim Samstagsrennen“, so der Knittelfelder, der mit seinem Racing Team gestern auch in Amerika jubelte: In der IMSA-Serie holte sein Rennstall beim GP von Detroit den zweiten Rang.

Bettruhe als Lohn
Der Jubel war freilich groß. „Aufgrund der Zeitverschiebung sind wird ja bis in die Morgenstunden vor dem Computer gesessen, haben wir von der Steiermark aus das Rennen in Detroit koordiniert.“ Die müden Augen haben sich bezahlt gemacht. Mit dem Erfolg im Gepäck schlief es sich auch gleich viel, viel besser.

ADAC GT Masters in Spielberg, 2. Rennen: 1. Schmidt/Kirchhöfer (Corvette), 2. Schramm/Marschall (Audi), 3. Yelloly/Krohn (BMW).

Christoph Kothgasser
Christoph Kothgasser
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