11.05.2021 06:00 |

Öffnungen am 19. Mai

Italienische Küche im südsteirischen Herzen

Bald kann Renate Remta-Grieshofer wieder auftischen. In ihren Kurzentren ist sie schon jetzt für Gäste da. Vom Leben in zwei Welten.

„Einen Branzino in Salzkruste und dazu ein Glas Prosecco.“ Beim Gedanken an die italienisch angehauchten Köstlichkeiten steht Renate Remta-Grieshofer der Genuss ins Gesicht geschrieben. Es ist jener Moment, auf den sich die geübte Gastgeberin aus Bad Radkersburg am 19. Mai persönlich am meisten freut - und der sich auch im Altstadthaus bald wieder erleben lässt.

Vor mittlerweile acht Jahren ist Remta-Grieshofer ihrer Leidenschaft gefolgt und hat ein Lokal mit südländischem Lebensgefühl auf die Beine gestellt. Und das in einem „sehr geschichtsträchtigen Gebäude, das auch unter Denkmalschutz steht. Es weist einen Baukern aus dem 17. Jahrhundert auf. Wir haben es mit schlichter Eleganz und mediterranem Flair behutsam saniert“, erinnert sich die Restaurantbesitzerin.

Seit 1986 fährt sie jedes Jahr ins italienische Grado. „Als Hobby habe ich dann das Lokal eröffnet.“ Die Mission: „Einen schönen Ort mit authentischer Gradeser Küche schaffen, den sich jeder leisten kann.“ Das Ambiente stimmt jedenfalls: Eine originale Enoteca mit offenem Arkadenhof und belebtem Genussgarten versprüht italienisches Flair - mitten in der Bad Radkersburger Altstadt.

Eine gute Gastgeberin auf allen Ebenen sein
Blieb das grauschimmernde Tor des Altstadthauses in letzter Zeit geschlossen, sorgte Remta-Grieshofer an anderer Stelle für das Wohl ihrer Gäste. Im Besitz der familieneigenen Mare-Gruppe finden sich jeweils drei Kurhotels und Rehakliniken. Insgesamt 900 Betten und 700 Arbeitsplätze beherbergen diese. „Alle Mitarbeiter sind in gewohnter Herzlichkeit für unsere Gäste da“, erzählt Remta-Grieshofer lächelnd. „Unsere Patienten fühlen sich weiter gut aufgehoben. Das ist eine schöne Bestätigung unserer Arbeit.“

Im Altstadthaus laufen die Vorbereitungen für die baldige Öffnung gerade auf Hochtouren. „Wir haben den Garten umgestaltet und weitläufige Sitzplätze geschaffen“, erzählt die Gastronomin mit einem Maßband in der Hand.

Auch „neue mediterrane und frühlingshafte Gerichte“ sollen künftig auf der Karte stehen. Peter und Daniel tüfteln in der Küche bereits an neuen Gaumenfreuden. „Sie sind Brüder und haben jahrelang in Südtirol gearbeitet“, plaudert Remta-Grieshofer aus dem Nähkästchen. Und kann dazu gleich mit einer Anekdote aufwarten: „Beide haben sich damals für dieselbe Stelle beworben - und so überzeugt, dass wir jetzt zwei Küchenchefs haben.“

Der Countdown läuft: Am 19. Mai endet der Corona-Lockdown, Gastronomie, Hotellerie und Freizeitbetriebe können endlich wieder Besucher begrüßen. In unserer neuen Serie „Die Steiermark lebt auf“ wollen wir die dunklen Tage hinter uns lassen, das böse „C-Wort“* aussparen und gemeinsam in eine positive Zukunft blicken. Und Ihnen von Menschen erzählen, die sich auf neue Begegnungen und den steirischen Neustart freuen!
*Corona

Birgit Samer
Birgit Samer
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