In Feldkirchen/Donau

Ex-Miss-Austria will nun Bürgermeisterin werden

Paukenschlag in Feldkirchen an der Donau. Sabine Lindorfer geht für die VP als Spitzenkandidatin für das Amt des Ortschefs ins Rennen. 1998 wurde die nun 46-Jährige zur Miss Austria gekürt. Danach startete sie eine erfolgreiche Karriere als Moderatorin.

Am Laufsteg machte Sabine Lindorfer eine hervorragende Figur. Erfolgreich verlief für sie auch ihre Laufbahn als Moderatorin, Buchautorin oder Berufsschullehrerin. Für viel Wirbel sorgte bis dato aber auch ihr Einstieg in die Politik. Bei der Nationalratswahl 2017 kandidierte sie für die neue Volkspartei. Eine Fotomontage mit ihr im Bikini neben Parteichef Sebastian Kurz löste eine heftige Sexismus-Debatte aus. Diese flaute rasch wieder ab, da Lindorfer auf einem aussichtslosen Platz gereiht war und es nicht ins Parlament schaffte.

Wirtschafkammer-Obfrau in UU
Nun will sie es als Obfrau der Wirtschaftskammer des Bezirkes Urfahr-Umgebung aber auf den Bürgermeister-Thron ihrer Heimatgemeinde Feldkirchen schaffen. Sie geht als Spitzenkandidatin der ÖVP ins Rennen.

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Ich habe lange überlegt. Mein Mann und die Familie stehen auch voll hinter der Entscheidung. Nun ist es mein Ziel, Bürgermeisterin zu werden. Sonst brauche ich gar nicht anzutreten. Weiters wollen wir die größte Fraktion im Gemeinderat von Feldkirchen stellen.

Sabine Lindorfer, VP-Bürgermeisterkandidatin und Ex-Miss-Austria 1998

Früherer Kandidat verzichtet
Karl Wögerer, der bei der Wahl durch den Gemeinderat im Jänner für die Volkspartei antrat, verzichtet aus beruflichen Gründen auf eine neuerliche Kandidatur.

Mama hat nur männliche Konkurrenz
Lindorfer, verheiratet und Mutter einer Tochter, sieht sich derzeit nur mit männlichen Konkurrenten konfrontiert. Für die SPÖ will Bürgermeister David Allerstorfer, der erst vor drei Monaten in die Fußstapfen seines Vaters Franz Allerstorfer trat, das Amt behalten. Für die FPÖ stellt sich Günter Pröller der Ortschefwahl. Ob Grüne, Neos oder eine Bürgerliste einen Kandidaten nominieren werden, bleibt abzuwarten.

Mario Zeko
Mario Zeko
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Samstag, 08. Mai 2021
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