Herren-Slalom

Sieg! Marco Schwarz triumphiert in Adelboden

Wintersport
10.01.2021 15:20

Marco Schwarz hat erstmals in seiner Karriere einen Weltcup-Slalom gewonnen. Der Kärntner setzte sich im Torlauf in Adelboden 0,14 Sekunden vor dem Deutschen Linus Straßer und 0,15 vor dem Briten Dave Ryding durch. Vierter wurde nur 2/100 Sekunden dahinter Michael Matt. Für Schwarz war es der dritte Weltcupsieg seiner Karriere nach einem City Event in Oslo und einer Kombination in Wengen, jeweils im Jänner 2019.

„Ich habe mir gedacht, das Skifahren passt, das Material passt, wir haben brutal hart gearbeitet im Sommer. Der erste Sieg im Slalom ist richtig cool“, sagte Schwarz. Den Erfolg ordnete er ganz oben ein. „Im Slalom zu gewinnen, war immer ein richtig großer Traum.“ Er sei schon in Führung gelegen nach dem ersten, habe es nicht runtergebracht, vom vierten nach vor zu fahren, sei vielleicht ein bisschen leichter gewesen. „Man muss Gas geben, man muss alles geben, damit man ein Rennen gewinnen kann. Das habe ich gemacht.“ Schwarz beendete auch eine lange Durststrecke für die ÖSV-Technik-Herren, zuletzt hatte im Jänner 2019 in Schladming Marcel Hirscher einen Slalom gewonnen.

(Bild: Afp or licensors)

Der im Trikot des Weltcupführenden angetretene Manuel Feller schied im ersten Durchgang aus, das Rote Leiberl übernahm nun der 25-jährige Schwarz. Er hat 16 Zähler Vorsprung auf Straßer, 39 auf Feller. Die zur Halbzeit vor dem viertplatzierten Schwarz gelegenen Clement Noel (FRA/8.), Victor Muffat-Jeandet (FRA/26.) und Loic Meillard (SUI/5.) fielen allesamt zurück.

(Bild: APA/AFP/Fabrice COFFRINI)

Mit einer angriffslustigen Fahrt und Laufbestzeit machte auch Michael Matt einen Sprung um neun Ränge von 13 auf 4 nach vorne. „Ich habe mehr attackiert, aber ich komme mit dem Schwungansatz nicht ganz da hin, wo ich will. Dann schaut es nicht so flüssig aus, daran muss ich arbeiten“, sagte der Tiroler.

Andreas Puelacher (links) mit Michael Matt (Bild: GEPA )
Andreas Puelacher (links) mit Michael Matt

Adrian Pertl verbesserte sich um acht Ränge auf den elften Platz (+0,71). „Das war eine super Piste, da kann man gut attackieren, ich bin sehr zufrieden.“ In den ersten Durchgang sei er etwas verhalten reingegangen, weil die letzten Rennen nicht nach Wunsch verlaufen seien. Zuletzt in Zagreb hatte er eingefädelt. Christian Hirschbühl wurde Zwölfter (+0,82), Johannes Strolz 22. (+2,19), Marc Digruber schied im Finale aus.

Endstand:
1. Marco Schwarz (AUT) 1:52,69 53,44 59,25

2. Linus Straßer (GER) 1:52,83 +0,14 54,10 58,73
3. David Ryding (GBR) 1:52,84 +0,15 53,77 59,07
4. Michael Matt (AUT) 1:52,86 +0,17 54,20 58,66
5. Loic Meillard (SUI) 1:52,88 +0,19 53,43 59,45
6. Tanguy Nef (SUI) 1:52,92 +0,23 53,83 59,09
7. Daniel Yule (SUI) 1:52,98 +0,29 54,32 58,66
8. Clement Noel (FRA) 1:53,07 +0,38 53,01 1:00,06
9. Sebastian Foss-Solevaag (NOR) 1:53,10 +0,41 53,69 59,41
10. Alexander Choroschilow (RUS) 1:53,20 +0,51 53,74 59,46
11. Adrian Pertl (AUT) 1:53,40 +0,71 54,68 58,72
12. Christian Hirschbühl (AUT) 1:53,51 +0,82 54,56 58,95
22. Johannes Strolz (AUT)1:54,88 +2,19 55,09 59,79

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(Bild: KMM)



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