Der Weltcup-Zirkus trotzt allen Ski-Diskussionen in der Pandemie. Und die Parallelrennen in Zürs am Arlberg gestern und heute sind ein schlagendes Argument für eine Fortführung des Spitzensports in Corona-Zeiten. Athleten & Athletinnen wollen nichts von Homeoffice hören, sondern weiter auf der Piste arbeiten.
Hektik in Zürs am Mittwochabend: Der positive Pool-Test von Chiara Mair wurde beim Einzel-Check bestätigt. Wie heute Marco Schwarz durfte auch die Tirolerin gestern nicht beim Parallel-Rennen starten - auch wenn die Behörde gestern Abend zugab, dass der positive Test falsch war (!!!).
So oder so: Covid-19 macht sich auch im Alpin-Lager breit. Das ist nicht zu übersehen. Und das sieht so mancher kritisch. Zukunftssorgen machen sich Österreichs Ski-Damen allerdings keine: „Die Situation ist heikel. Es ist viel Flexibilität gefragt. Aber ich denke, der Weltcup wird nicht zugesperrt“, hofft etwa Franziska Gritsch.
Und findet dabei Unterstützung bei Ski-Boss Peter Schröcksnadel („Keine Bedenken - Zürs zeigt, dass Rennsport in Corona-Zeiten möglich ist“) und den Herren. „Homeoffice hatte ich den ganzen Sommer“, winkt Vincent Kriechmayr ab. Und Mothl Mayer ergänzt: „Winter ist nur einmal im Jahr - das gehört ausgenutzt.“ Zumal die Präventionskonzepte greifen: „Bei der Formel 1 sind mehr Leute involviert, die funktioniert auch“, meint Michael Matt vor dem heutigen Parallel-Riesentorlauf in Zürs (10 und 17.45 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker).
Georg Fraisl, Kronen Zeitung
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