25.11.2020 11:08 |

Ruka gestrichen

Corona-Alarm! Ganzes ÖSV-Adler-Team bleibt daheim

Corona-Alarm in Österreichs Skispringer-Lager! Tests förderten drei positive Fälle zutage. Drastische Maßnahme: Die komplette Nationalmannschaft bleibt daheim und wird die Reise nach Ruka zum Weltcup-Wochenende nicht antreten. Als Ersatz schickt der ÖSV die Kontinental-Mannschaft bzw. solche Athleten nach Finnland, die mit den A-Adlern länger nicht in Kontakt gewesen sind.

Bei den positiv Getesteten handelt es sich um Cheftrainer Andreas Widhölzl, Gregor Schlierenzauer und Philipp Aschenwald. Widhölzl und Schlierenzauer zeigen leichte Symptome, ließ der ÖSV wissen. „Alle drei haben sich in Quarantäne begeben. Als zusätzliche ÖSV-Sicherheitsmaßnahme begibt sich auch der Rest des Auftakt-Teams in Selbst-Quarantäne“, heißt es in einer Aussendung. Wo und warum es zu den Ansteckungen kam ist, unklar. Der ÖSV betont, dass „alle Sicherheitsmaßnahmen und Beachtungen der strengen ÖSV-Regeln“ eingehalten und befolgt worden waren.

Fakt ist: Keine Athleten und Betreuer, die beim Saisonauftakt in Wisla - mit dem Sieg im Teambewerb und Platz drei für Daniel Huber im Einzelspringen - im Einsatz waren, werden nach Ruka fliegen. „Stattdessen werden Florian Liegl, Gruppentrainer der zweiten Trainingsgruppe, sowie die Assistenztrainer Björn Koch und Alexander Diess zur zweiten Weltcup-Station reisen. Nominiert wurden zudem die Athleten Manuel Fettner, David Haagen, Timon-Pascal Kahofer, Clemens Leitner, Markus Schiffner und Marco Wörgötter“, heißt es.

Stecher: „Ein Rückschlag“
"Das ist ein Rückschlag für unsere Ambitionen im Weltcup, aber die Sicherheit und die Gesundheit aller Beteiligten steht hier zu hundert Prozent im Vordergrund. Wir prüfen gerade, ob jene Athleten, die weiterhin negativ auf das Virus getestet wurden und die keinerlei Symptome zeigen, zur dritten Weltcup-Station nach Russland reisen können“, sagt Mario Stecher, Sportlicher Leiter für die Nordische ÖSV-Abteilung.

In drei Wochen steht programmgemäß die Skiflug-Weltmeisterschaft in Slowenien auf dem Programm. Dorthin will der ÖSV wieder eine möglichst schlagkräftige Mannschaft schicken.

krone Sport
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