03.11.2020 08:27 |

Solidarität mit Wien

Merkel: „Islamistischer Terror gemeinsamer Feind“

Zahlreiche Spitzenpolitiker aus dem Ausland haben sich erschüttert über den Terroranschlag in Wien gezeigt. „Wir Deutschen stehen in Anteilnahme und Solidarität an der Seite unserer österreichischen Freunde“, schrieb die deutsche Kanzlerin Angela Merkel auf Twitter. Auch US-Präsident Donald Trump sprach auf Twitter seine Anteilnahme aus: „Die USA stehen mit Österreich, Frankreich und ganz Europa im Kampf gegen Terroristen, einschließlich radikaler islamischer Terroristen.“

„Ich bin in diesen schrecklichen Stunden, in denen Wien Ziel terroristischer Gewalt geworden ist, in Gedanken bei den Menschen dort und den Sicherheitskräften, die der Gefahr entgegentreten“, fügte Merkel hinzu. Der Kampf gegen diese Mörder und ihre Anstifter sei ein gemeinsamer Kampf.

Trump: „Unsere Gebete sind bei den Wienern““
US-Präsident Donald Trump sprach auf Twitter seine Anteilnahme aus. „Unsere Gebete sind bei den Wienern nach einem weiteren abscheulichen Terrorakt in Europa. Diese bösen Angriffe gegen unschuldige Menschen müssen aufhören.“

Biden: „Vereint gegen Hass und Gewalt eintreten“
Sein demokratischer Herausforderer Joe Biden twitterte, er und seine Frau Jill beteten nach dem schrecklichen Terrorangriff in Wien für die Opfer und deren Familien. „Wir müssen alle vereint gegen Hass und Gewalt eintreten“, ergänzte er. In den USA wird am Dienstag ein neuer Präsident gewählt.

Putin: „Grausames und zynisches Verbrechen“
Russlands Präsident Wladimir Putin verurteilte den Anschlag in einem Telegramm an Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz als „grausames und zynisches Verbrechen“, wie das russische Präsidialamt mitteilte. Zugleich erklärt Putin demnach seine Bereitschaft, die Anti-Terror-Kooperation mit Österreich zu verstärken.

Macron: „Feinde müssen wissen, mit wem sie es zu tun haben“
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron schrieb auf Deutsch auf Twitter: „Nach Frankreich ist es ein befreundetes Land, das angegriffen wird. Dies ist unser Europa. Unsere Feinde müssen wissen, mit wem sie es zu tun haben. Wir werden nichts nachgeben.“ In Frankreich hatte es in den vergangenen Wochen drei Anschläge gegeben, die Ermittler gehen jeweils von einem islamistischen Hintergrund aus.

Von der Leyen: „Schockiert und traurig“
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zeigte sich „schockiert und traurig“. „Meine Gedanken sind bei den Familien der Opfer und der österreichischen Bevölkerung“, schrieb sie auf Twitter. „Europa steht in voller Solidarität an Österreichs Seite. Wir sind stärker als Hass und Terror.“

Boris Johnson: „Stehen vereint gegen den Terror“
Auch der britische Premierminister Boris Johnson zeigte sich „zutiefst schockiert“ über den Terrorakt. „Die Gedanken Großbritanniens sind bei den Menschen in Österreich - wir stehen vereint gegen den Terror“, twitterte er.

Auch UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte den Terrorangriff in der Wiener Innenstadt scharf. Er verfolge die Situation mit „äußerster Sorge“, sagte der UN-Chef nach einer Mitteilung in der Nacht zum Dienstag in New York.

Löfven: „Wir müssen uns gemeinsam wehren“
Der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven verurteilte ebenfalls die Tat. „Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien. Wir müssen uns gemeinsam gegen Angriffe auf unsere offene Gesellschaft wehren“, schrieb er auf Twitter.

Sanchez: Europa wird Terrorismus standhalten
Auch der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez meldete sich zu Wort. „Hass wird unsere Gesellschaft nicht verbiegen. Europa wird dem Terrorismus standhalten“, schrieb Sanchez auf Twitter. Er sprach von einem „sinnlosen Anschlag“ und versicherte „Solidarität mit dem österreichischen Volk“.

Conte: „Kein Platz für Hass in Europa“
Der italienische Regierungschef Giuseppe Conte richtete an die Adresse von Terroristen aus: „Es gibt keinen Platz für Hass und Gewalt in unserem gemeinsamen europäischen Haus.“ Er drückte dem österreichischen Volk, den Familienangehörigen der Toten und den Verletzten seine Nähe aus.

Slowenien und Kroatien bekunden Solidarität
„Volle Solidarität“ versprachen auch die Regierungschefs von Slowenien und Kroatien, Janez Jansa und Andrej Plenkovic. „Nach Frankreich, Österreich. Wer ist der Nächste? Niemand ist immun auf Terrorgefahr in Europa. Null Toleranz gegenüber dem radikalen Islam“, twitterte Jansa am Montagabend. Plenkovic twitterte auf Deutsch: „Wir verurteilen den fürchterlichen Terror-Anschlag in Wien und übermitteln unser Beileid den Familien der Opfer sowie unsere Solidarität mit dem gesamten Volk Österreichs. Kroatien ist in diesen schweren Stunden mit Euch.“

Kurz dankt internationaler Gemeinschaft für Anteilnahme
Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) dankte am Montagabend in einem kurzen TV-Statement den Einsatzkräften und versicherte den Angehörigen der Opfer, dass man in Gedanken bei ihnen sei. Bei internationalen Partnern bedankte sich der Regierungschef für die angebotene Unterstützung.

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