02.11.2020 23:41 |

„Dramatische Stunden“

Anschlag in Wien: Schönborn ruft zum Gebet

Kardinal Christoph Schönborn hat zum Gebet für die Opfer des Anschlags in der Wiener Innenstadt und für die Einsatzkräfte aufgerufen. Er bete „in diesen dramatischen Stunden mit vielen anderen, die über die Medien die tragischen Ereignisse im Herzen unserer Stadt mitverfolgen, für die Opfer, die Einsatzkräfte und dass es zu keinem weiteren Blutvergießen kommt“, so der Wiener Erzbischof.

Schönborn zeigte sich „tief betroffen“ von den Ereignissen, so Kathpress: „Dass jetzt wieder Schüsse unmittelbar vor dem Stadttempel der Israelitischen Glaubensgemeinschaft gefallen sind, erinnert mich an das blutige Attentat auf die Synagoge im Jahr 1981. Was auch immer die Hintergründe für den Anschlag heute sein mögen, klar muss sein, dass blinde Gewalt durch nichts zu rechtfertigen ist.“ 

„Terror wird den Zusammenhalt nicht spalten!"
Österreichischen Bischöfe haben ebenfalls mit Betroffenheit auf die Anschlagsserie reagiert. Der Grazer Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl und der St. Pöltner Bischof Alois Schwarz versicherten, für die Opfer und die im Einsatz stehenden Sicherheitskräfte zu beten. Der evangelische Bischof Michael Chalupka schrieb: „Wien hält zusammen für das Leben in dieser Stadt. Terror wird den Zusammenhalt nicht spalten!"

Auch die heimische Politik brachte Bestürzung und Trauer über die schockierende Tat in der Bundeshauptstadt zum Ausdruck: Bundespräsident Alexander Van der Bellen sprach davon, die „Demokratie zu verteidigen“, Wiens Bürgermeister Michael Ludwig nannte den Terrorakt ein „furchtbares Verbrechen“. Kanzler Sebastian Kurz sprach von einem „widerwärtigen Terroranschlag“.

Reaktionen gab es auch von Staatspräsidenten wie Emmanuel Macron oder auch dem Auswärtigen Amt in Deutschland

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