30.10.2020 06:30 |

Neue Stadteinfahrt

Hochhauszone: Hier wird die Grazer Skyline gebaut

„Ich wusste immer, wenn es finster wird, bin ich zu Hause“, sagte der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) einmal über die Stadteinfahrt in Liebenau. Er träumte von einer Skyline. Das Gebiet im Süden der Murmetropole wurde vor einiger Zeit als Hochhauszone ausgewiesen. Und das sieht man mittlerweile auch.

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Wenn man (gedanklich) in Graz-Ost von der Autobahn abfährt (wer lieber die Öffis nimmt, kann auch mit der Straßenbahn fahren, die ja bis zum Murpark verlängert wurde), kommt man am Pachleitner-Headquarter vorbei. Es ist eines der schönsten modernen Gebäude der Stadt. Daneben soll in Zukunft der A2Z-Tower (das steht für A2-Zubringer) an den Wolken kratzen.

Das Fundament hat die Wegraz schon gelegt - in Form einer Tiefgarage, die derzeit als Park-and-ride-Anlage genutzt wird. Dass in die Höhe gebaut wird (75 Meter nämlich), ist bisher daran gescheitert, dass sich kein Großmieter gefunden hat. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden. Aus dem dort geplanten Amedia-Hotel ist nichts geworden.

Stadionturm wird aufgestockt
Nach der Kreuzung steht der Stadionturm. Der ist ausbaufähig: Der Bebauungsplan lässt eine Höhe von 68 Metern zu - er ist aber nur halb so hoch. Derzeit wird von der Baufirma Granit, die den „Stumpf“ ihr Eigen nennt, ein Architektenwettbewerb vorbereitet. Auf der anderen Straßenseite hat die Venta-Group ein Hochhaus errichtet, das Grawe-Turm genannt wird.

Wenn man dann in die Conrad-von-Hötzendorf-Straße einbiegt und stadteinwärts fährt, taucht der Uhrturm am Horizont auf. Und auf der linken Straßenseite ragen das Roomz-Hotel, der neue Merkur-Campus und die Styria-Zentrale in den Himmel. Auch der Styria-Park soll verbaut werden - dort wird die Grawe ein Projekt hochziehen.

Gegenüber hat die Stadt die Stadthalle und die Messehalle A errichtet, und am Messeparkplatz in der Fröhlichgasse, also ebenfalls an der „CvH“, baut die Haring Group den so genannten Messequadranten - wegen der Größe der Tiefgarage ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig. 2021, spätestens 2022 sollen die Bagger auffahren. Nagls Traum war also kein Luftschloss!

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(Bild: stock.adobe.com, Krone KREATIV)



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