10.07.2020 23:26 |

Altmeister bärenstark

Jimenez bei Austrian Open mit Halbzeit-Führung

Der in Wien lebende Spanier Miguel Angel Jimenez hat dem Austrian Open der Golfer in Atzenbrugg (NÖ) am Freitag seinen Stempel aufgedrückt! Der 56-Jährige setzte sich mit einer 65er-Runde und gesamt 133 Schlägen an die Spitze, zwei Schläge vor einem Verfolger-Quintett. Von den Österreichern schafften Lukas Nemecz (38.) und Markus Habeler (62.) den Cut, acht bzw. zehn Schläge hinter Jimenez.

Der blieb von Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius unbeeindruckt, zwei Bogeys auf den letzten drei Löchern verhinderten einen sogar noch tieferen Score als gesamt elf unter Par. „Das war ein wirklich netter Tag“, sagte der 21-fache Gewinner von European-Tour-Events. „Ich hatte jetzt vier Monate Urlaub. Offensichtlich hat mir das gutgetan. Die heutige 65er-Runde ist auf jeden Fall die beste, die ich hier in Atzenbrugg jemals gespielt habe.“

Unter den Nächstbesten ist Joost Luiten (NED), der Vortages-Leader hatte mit einem Triple-Bogey auf Loch sieben seinen Tages-Tiefpunkt. Gleichauf mit ihm liegen die Schotten Marc Warren und Craig Howie, Renato Paratore (ITA) sowie der Nicolai von Dellingshausen (GER). Sie alle nehmen die dritte Runde am Samstag rund um 11.20 Uhr in Angriff, die ersten Spieler starten bereits um 7 Uhr.

Nemecz blieb mit gesamt 141 Schlägen zwei Strokes unter der Cut-Linie, ganz zufrieden war er aber nicht mit sich: „Vor allem das lange Spiel ist mir überhaupt nicht gelungen wie sonst. Hingegen war das Putten äußerst solide.“ Habeler schaffte es mit 143 Schlägen punktgenau ins Wochenende. „Ich bin mit meinem Spiel durchaus zufrieden. Es waren viele gute Dinge dabei. Andererseits habe ich auf den letzten drei Löchern ein bisschen den Faden verloren und mit drei Bogeys ein noch besseres Ergebnis vergeben.“

Routinier Markus Brier steigerte sich nach einer 75er-Runde vom Vortag auf eine 70, das reichte aber um zwei Schläge nicht fürs Weiterkommen. Einen schwarzen Tag erwischte Timon Baltl, am Donnerstag als Achtplatzierter bester Österreicher. Einer 68 ließ er aber bloß eine 77 folgen, was ebenfalls eine 145 ergab. Maximilian Steinlechner war mit 147 und Platz 102 der noch bessere österreichische Amateur, der andere kam mit Staatsmeister Niklas Regner nach einer 78 nur auf 148 und Gesamtplatz 114.

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