28.06.2020 11:29 |

„Passiert viel zu oft“

Einjähriger Bub in Chicago aus Auto erschossen

In Chicago ist am Samstag ein einjähriger Bub aus einem Auto heraus erschossen worden. Der Schütze sei neben dem Auto der Mutter stehen geblieben und habe acht Schüsse abgefeuert, berichtete die Polizei. Während die Mutter mit einem Streifschuss am Kopf überlebte, wurde das Baby tödlich in die Brust getroffen. Der Täter konnte noch nicht ermittelt werden.

Der Schusswaffenangriff auf die 22-jährige Mutter und ihr Kind ereignete sich nur eine Woche, nachdem im Westen von Chicago ein Dreijähriger unter ähnlichen Umständen getötet worden war. Auch in diesem Fall wurde der Schütze bisher nicht gefasst. „Wir werden die Person fassen, die das dreijährige Kind getötet hat und wir werden auch die Person fassen, die dieses Kind getötet hat“, versicherte der Einsatzleiter der Chicagoer Polizei, Fred Waller vor Journalisten.

Die Sorge in der Bevölkerung um die Sicherheit in Chicago wächst zunehmend:

Mord facht Debatte um Waffengesetzgebung neu an
„Dies passiert viel zu oft“, ist Waller entsetzt. Mit Blick auf die Debatte um eine strengere Waffengesetzgebung in den USA fragte er: „Wann hört das auf? Wann sagen wir: Genug ist genug.“ Die Bürgermeisterin von Chicago, Lori Lightfood, und der Hauptkommissar David Brown riefen Zeugen auf, sich mit Informationen bei der Polizei zu melden. Alle in der Stadt müssten über die Gewalt empört sein, sagte Brown. „Dieses Baby und alle unsere Bürger verdienen etwas Besseres.“

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