14.06.2020 16:01 |

Demos gegen Rassismus

Mehr als 100 Festnahmen nach Protesten in London

Bei Ausschreitungen im Zuge von Anti-Rassismus-Protesten sowie Kundgebungen rechtsextremer Gruppen in London sind am Wochenende mehr als 100 Menschen festgenommen worden. Premier Boris Johnson deutete an, dass die Gewalt vor allem von rechten Demonstranten ausgegangen sei: „Rassistische Schlägereien haben kein Platz auf unseren Straßen.“

Die Polizei hatte gewarnt, dass mit der Teilnahme an Demonstrationen die Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus verletzt würden. Demnach dürfen sich nicht mehr als sechs Menschen versammeln. Um Zusammenstöße beider Gruppen zu verhindern, hatte die Polizei diesen unterschiedliche Bereiche in London zugewiesen.

Johnson: „Rassismus hat hier keinen Platz“
Trotzdem kam es zu Gewalt auf den Straßen, die von Premier Johnson scharf verurteilt wurde. „Rassistische Schlägereien haben keinen Platz auf unseren Straßen“, schrieb er auf Twitter: „Rassismus hat keinen Platz in Großbritannien und wir müssen zusammenarbeiten, um das Realität werden zu lassen.“

Demos in vielen Städten Großbritanniens
Ungeachtet der Warnungen seitens der Politik hatten Kundgebungen auch in anderen Städten wie Brighton, Newcastle, Bristol, Chelmsford, und Canterbury stattgefunden.

Allein in Brighton gingen rund 10.000 Menschen aus Solidarität mit der Black-Lives-Matter-Bewegung („Schwarze Leben zählen“) auf die Straße. Großteils verliefen die Demonstrationen aber friedlich, bekräftigte die Exekutive.

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