07.03.2020 17:00 |

Lokalaugenschein

Corona: Wien-Schwechat wird zum „Geisterflughafen“

Wo sonst Tag für Tag Hunderte Passagiere anstehen, um einzuchecken, sind viele Schalter geschlossen. Die Corona-Krise hat auch den Flughafen Wien-Schwechat verwaisen lassen. Die „Krone“ hat sich vor Ort umgesehen. 

Gähnend leer waren die Abflughallen auf dem Airport Wien Schwechat am Samstagmorgen. Dort, wo sonst Hunderte Passagiere anstehen, um einzuchecken, sind viele Schalter geschlossen. An anderen saßen Mitarbeiter, die kaum etwas zu tun hatten. Wegen der Corona-Krise haben bereits zahlreiche Airlines ihre Flüge nach Wien komplett eingestellt.

Video: Vor Ort in Wien-Schwechat

Mehrere Fluglinien mit Landeverbot
Ab sofort sind auch Korean Air und Iran Air verbannt. Am Samstag landete der letzte iranische Jet. Die Passagiere wurden von Sanitätern unter Polizeiaufsicht medizinisch kontrolliert. Ab Montag dürfen zudem Maschinen aus Norditalien (Bologna und Mailand) Wien nicht mehr ansteuern. Reisende aus Krisenregionen werden überhaupt nur noch dann ins Land gelassen, wenn sie ein ärztliches Attest - nicht älter als fünf Tage - vorweisen können, dass sie nicht infiziert sind.

Bildstrecke: Verwaister Flughafen, Sanitäter am Vorfeld

Auch Auto-Kontrollen an Grenze
Zudem werden als weitere Maßnahme zur Eindämmung des Virus an den italienischen Grenzen zu Österreich punktuell Autos gestoppt. Mobile medizinischen Teams führen dann einen Gesundheitscheck durch.

Mit Stand Samstagnachmittag gab es in Österreich 4308 Corona-Tests, 74 Personen sind erkrankt. Gute Nachricht: Eine gesperrte Wiener Volksschule sperrt Montag wieder auf - zwei Lehrerinnen sind negativ.

Patrick Huber, Kronen Zeitung/krone.at

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