Vater ist verzweifelt

Weiter Rätselraten über Gedenkstein-Diebe

Nach dem Diebstahl der Gedenkstätte für seinen im September 2010 als Beifahrer bei einem Autounfall in Altmünster tödlich verunglückten Sohn Phillip (19) rätselt Vater Thomas S. über das Tatmotiv. Das Verschwinden von Steinplatten und Grablaterne wurde am Montag entdeckt und der Polizei angezeigt.

„Krone“: Haben Sie eine Erklärung für den gemeinen Diebstahl?
Thomas S.: Nein, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, warum jemand uns so etwas Pietätloses antut.

„Krone“: Wie geht es Ihnen damit?
Thomas S.: Nicht gut. Denn jetzt kommt leider wieder alles hoch, was uns im Zusammenhang mit dem Verlust unseres geliebten Sohnes schmerzhaft zugesetzt hat.

„Krone“: Phillip ist 2010 ums Leben gekommen, an der Unfallstelle stand lange Zeit ein Kreuz.
Thomas S.: Das Holzkreuz ist neun Jahre lang dort aufgestellt gewesen und in der Zeit nie beschädigt worden. Gemeinsam mit zwei Freuden habe ich die Gedenkstätte im November 2019 neugestaltet. Und jetzt ist nichts mehr da.

„Krone“: Sie hatten sich dafür extra eine Genehmigung besorgt.
Thomas S.: Ja, das ist alles bei der Gemeinde schriftlich eingereicht worden. Daher waren es keine Gemeindearbeiter, die die 80-Kilo-Steinplatten mitgehen haben lassen.

„Krone“: Wieviel Geld haben Sie in die Gedenkstätte investiert?
Thomas S.: Bisher etwa 1500 Euro.

Interview: Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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