05.02.2020 20:47 |

Coronavirus-Epidemie

Österreich schickt Hilfsgüter nach China

Das Innenministerium (BMI) will Dutzende Paletten Hilfsgüter aus Österreich nach China schicken, um bei der Bekämpfung des Coronavirus zu helfen. Konkret sollen 2000 Sicherheitsbrillen für medizinisches Untersuchungspersonal, 50.000 OP-Schutzmasken und 2,4 Millionen Untersuchungshandschuhe zur Verfügung gestellt werden.

„Wir leisten als erstes europäisches Land unseren Beitrag, um die Situation vor Ort zu verbessern“, so Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) am Mittwoch. Österreich komme damit einem bilateralen Ersuchen Chinas, Hilfsgüter zur Verfügung zu stellen, nach. Dieses Ansuchen sei vor wenigen Tagen über die chinesische Botschaft erfolgt. Als erstes EU-Land habe Österreich dieses bilaterale Hilfsangebot eingemeldet.

Das BMI starte nun unverzüglich die Beschaffung der Hilfsgüter sowie die Abwicklung des Transports mit Unterstützung des Roten Kreuzes und in enger Kooperation mit dem Außenministerium. Die Hilfsgüter sollen so rasch wie möglich nach China gebracht werden, hieß es.

Hier der #brennpunkt-Talk mit Katia Wagner zum Thema Coronavirus im Video:

„Lage in Österreich stabil“
In Österreich sei die Lage „nach wie vor stabil“, betonte der Innenminister, „alle involvierten Behörden tun alles, damit das so bleibt“. Für Montag hat das BMI die nächste Sitzung des Einsatzstabs zur Beobachtung der Lage einberufen. Am Flughafen Wien wird ab Donnerstag wegen des Coronavirus bei Passagieren auf Direktflügen aus China respektive Peking die Temperatur gemessen.

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