07.07.2010 12:36 |

Kein Sparkurs

Subventionen für Feuerwehren laut Steindl "gesichert"

Sparen ja, aber nicht bei der Feuerwehr – Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Steindl (VP) hat den Florianis als deren Referent am Mittwoch von Eisenstadt aus weitere Subventionen zugesichert. Schon in den nächsten Tagen und Wochen sollen für die Feuerwehren insgesamt rund 1,8 Millionen Euro bereitgestellt werden.

In den vergangenen zehn Jahren seien laut Steindl exakt 100 Feuerwehrhäuser neu entstanden und 271 Einsatzfahrzeuge übergeben worden. "Das ist möglich, weil wir die Gelder vom Bund bekommen - über die Bedarfszuweisungen auf der einen Seite und auf der anderen Seite über den Bundeskatastrophenfonds", so der Feuerwehrreferent. Insgesamt ergab sich so seit dem Jahr 2000 ein Gesamtsubventionsbetrag in Höhe von 22,5 Millionen Euro.

Fokus auf Katastrophenschutz
"Diese Mittel werden auch in Zukunft gesichert sein", versprach Steindl. Bereits "in den nächsten Tagen" werden aus dem Katastrophenfonds des Bundes 612.000 Euro für neun Feuerwehren zur Verfügung gestellt, um vor allem im Bereich des Katastrophenschutzes wichtige Einsatzgeräte anschaffen zu können. Weitere 1,2 Millionen Euro sollen "in Bälde" aus den Bedarfszuweisungen zur Verfügung gestellt werden.

"Unser ehrgeiziges Ziel ist, dass nicht nur innerhalb des Burgenlandes mit den Blaulichtorganisationen kommuniziert" werden könne, so Steindl, "sondern dass wir auch mit den Niederösterreichern, mit den Wienern, mit den Steiermärkern (sic!) und mit den Ungarn kommunizieren können". Hier gebe es seitens des Innenministeriums ein Bündelfunkwesen, das bundesweit ausgedehnt werden soll. Zu dem Projekt werde es allerdings "noch viele Gespräche geben müssen", meinte der VP-Politiker.

Finanzierung für 16.500 Florianis gesichert
"Es ist eine Frage der Finanzierung, aber wir bekennen uns im Regierungsübereinkommen dazu, dass wir im Bereich des digitalen Funksystems die nächsten Schritte und Vernetzungen setzen wollen", sagte der Landeshauptmann-Stellvertreter. Im Burgenland sind knapp 16.500 Menschen bei der Feuerwehr tätig – 1.400 Männer, etwa 1.000 Frauen und rund 1.500 Jugendliche sind als Florianis um die Sicherheit der Menschen bemüht. Insgesamt gibt es 319 Orts- und Stadtfeuerwehren und sieben Betriebsfeuerwehren.

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