27.01.2020 15:00 |

Thema im Gemeinderat

Wiener Praterstraße: Türkis-Blau gegen Tempo 30

ÖVP und FPÖ wollen Tempo 30 in der Wiener Praterstraße nicht kampflos hinnehmen. Wie berichtet, plant Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger (Grüne), die Autofahrer künftig einzubremsen. Mit Anträgen im Gemeinderat und im Bezirk wollen Türkis und Blau das Vorhaben zu Fall bringen.

Die Pläne von Bezirkschefin Uschi Lichtenegger (Grüne) haben für einige Aufregung gesorgt. Eine Entscheidung über das Tempolimit fällt am 13. Februar, bei einer Verhandlung. Gemeinderätin Sabine Schwarz (ÖVP) hält davon nichts: „Der Verkehr würde nur in andere Straßen verlagert werden und sich nicht in Luft auflösen.“ Der angekündigte Wegfall einer Fahrspur sei ebenfalls nicht notwendig.

„Hände weg von der Praterstraße!“
Massiven Widerstand gegen das Tempolimit kündigt auch Klubchef Toni Mahdalik (FPÖ) an: „Hände weg von der Praterstraße!“, lautet seine markige Ansage in Richtung der grünen Bezirkschefin. Auf der Verkehrsachse seien ausreichende Gehsteige, Radwege und Grünflächen vorhanden. Für irgendwelche Änderungen würde kein Bedarf bestehen. „Der Bezirk sollte sich eher um die Lassallestraße kümmern, wo immer mehr Geschäfte schließen“, meint Mahdalik.

Beide Parteien kündigen Anträge im Gemeinderat und im Bezirk gegen die Praterstraßen-Pläne an: Spannend wird sein, wie sich die SPÖ-Mandatare bei den Abstimmungen verhalten. Die Genossen im Bezirk zeigten sich bekanntlich über das Tempolimit „verwundert“ und sprachen von einem „Alleingang der grünen Bezirkschefin“.

Philipp Wagner, Kronen Zeitung

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