12.01.2020 06:00 |

Kandidaten am Wort

Für die Wien-Wahl verspreche ich, dass ...

Im Herbst schreiten wir zu den Urnen. Wir befragen die Kandidaten der Parteien (aus heutiger Sicht) jetzt schon zu ihren Plänen. Sehen wir uns dann am Ende an, wer Wort gehalten hat und wer nicht.

Birgit Hebein (Grüne)
... ich mit vollem Einsatz mit und für die Menschen dieser liebenswerten Stadt arbeite. Meine Entscheidungen treffe ich im Sinne des Klimaschutzes und des sozialen Zusammenhalts: Das bedeutet, den Wienerinnen und Wienern Grünraum und Platz zurückzugeben, leistbaren Wohnraum zu schaffen und komfortable Öffi-Anbindungen für alle zu ermöglichen. Ganz egal, in welchem Bezirk man wohnt.

Dafür nutze ich auch die neuen Brücken zur Bundesregierung, die ich im vergangenen Jahr mitbauen durfte. Wien ist eine der am stärksten von der Klimakrise betroffenen Städte in Europa, das ist ein unmissverständlicher Auftrag. Eines meiner Ziele lautet deshalb: doppelt so viele Öffis, halb so viele Autos. Es geht schließlich darum, welches Wien wir unseren Kindern und Enkelkindern hinterlassen.
Ihre Vizebürgermeisterin Birgit Hebein (Grüne)

Michael Ludwig (SPÖ)
... ich mich auch in Zukunft mit ganzer Kraft dafür einsetzen werde, dass Wien die schönste Stadt der Welt bleibt. Wien soll auch in Zukunft die Hauptstadt des sozialen Zusammenhalts sein. Besonders wichtig ist für mich das leistbare Wohnen. Dafür errichten wir neue Gemeindewohnungen und forcieren stark den geförderten Wohnbau.

Außerdem investieren wir weit über vier Milliarden Euro in den Gesundheitsbereich, denn Gesundheit und Pflege sind für mich absolut vorrangig. Auch dem Thema Bildung widmen wir in Wien ein besonderes Augenmerk, denn schließlich geht es um die beste Zukunft für unsere Kinder. In Wien leben wir das respektvolle Miteinander und nehmen aufeinander Rücksicht. Und das funktioniert dann am besten, wenn sich alle an die Regeln halten. Denn Zusammen sind wir Wien!
Ihr Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ)

Gernot Blümel (ÖVP)
... nur eine starke Volkspartei dafür steht, das Leben in unserer Stadt leistbar zu machen. Bei der Wien-Wahl gibt es nach fast 100 Jahren die echte Chance, dass Wien neu regiert werden kann. Wien ist das einzige Bundesland, in dem es noch immer keine Tourismuszonen gibt. Die Touristen dürfen also ihr Geld hier nicht ausgeben, sondern werden etwa nach Bratislava gebracht. Dafür sollte das Wiener Teuerungsgesetz endlich abgeschafft werden! Mit diesem Teuerungsgesetz verantwortet Rot-Grün die ständige Erhöhung der Gebühren.

Seit Rot-Grün regiert, hat sich das Leben eines durchschnittlichen Haushalts um 270 Euro jährlich verteuert. Und Wien braucht die Entpolitisierung des Gesundheitswesens. Es braucht endlich eine echte Ausgliederung, damit dort professionell gearbeitet werden kann. Schluss mit den Skandalen!
Ihr Finanzminister und Wiener ÖVP-Chef Gernot Blümel

Dominik Nepp (FPÖ)
... ein Sicherheitsstadtrat in Wien eingeführt wird. An vielen Plätzen der Stadt fühlen sich die Wiener nicht mehr sicher. Weiters verspreche ich ein offenes Büro im Rathaus, in dem den Bürgern rasch und unbürokratisch weitergeholfen wird. Im Unterschied zur SPÖ verstecke ich mich nicht hinter den dicken Rathaustüren. Ich stehe für eine Politik, bei der die Anliegen der eigenen Bevölkerung an erster Stelle stehen, denn ich bin für die Wienerinnen und Wiener da.

Ich werde den politischen Islam bekämpfen und die unerwünschte Zuwanderung stoppen. Österreichische Staatsbürger werden bei Sozialleistungen absoluten Vorrang vor Ausländern haben, die nichts oder wenig zu unserem System beitragen. Außerdem werde ich die zu hohen Mieten im sozialen Wohnbau senken.
Ihr Vizebürgermeister Dominik Nepp (FPÖ)

Christoph Wiederkehr (NEOS)
... mit uns NEOS nicht bei den Bürgerinnen und Bürgern gespart wird, sondern beim unnötig aufgeblähten politischen System. Der große Apparat in Wien verschlingt jährlich Millionen an Steuergeld. Wir setzen uns als Einzige dafür ein, dass die sechs nicht amtsführenden Stadträte, die keine Aufgaben haben, sondern nur 1,1 Millionen Euro im Jahr kosten, und die 2,4 Millionen Euro teuren Bezirksvorsteher-Stellvertreter abgeschafft werden.

Das eingesparte Geld wollen wir in wichtige Bereiche wie die Bildung und die Gesundheitsversorgung stecken. Die Wienerinnen und Wiener müssen ohnehin schon so eine hohe Steuerlast tragen. Dass sie privat auch immer mehr für gute Leistungen zahlen müssen, ob beim Wahlarzt, den privaten Schulen oder Kindergärten, ist unfair, und das wollen wir ändern.
Ihr NEOS-Wien-Landessprecher Christoph Wiederkehr

Kronen Zeitung

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