03.12.2019 16:42 |

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Kardinal Schönborn wegen Erkrankung im Spital

Kardinal Christoph Schönborn muss sich wegen einer Erkrankung seit Dienstag in einem Spital behandeln lassen. Die Erkrankung des Wiener Erzbischofs stehe aber „nicht im Zusammenhang mit dem im Frühling operierten Krebs“, hieß es in einer Mitteilung der Erzdiözese Wien.

Erst Anfang November hatte Schönborn mit Blick auf seinen 75. Geburtstag am 22. Jänner 2020 dem Papst sein Rücktrittsgesuch übergeben. „Es war ein äußerst emotionaler Akt, das sage ich ganz ehrlich“, gab Schönborn einen kleinen Einblick in seine Gefühlswelt. „Ich bin jetzt 28 Jahre Bischof, das ist die längste kontinuierliche Periode in meinem Leben“, blickte er zurück.

Rücktrittsgesuch persönlich an Papst Franziskus übergeben
Den Brief mit dem Rücktrittsgesuch an Papst Franziskus persönlich zu übergeben, sei ihm ein großes Anliegen gewesen, sagte Schönborn. Bei der Synode im Vatikan sei er dem Papst als dienstältester Kardinal direkt gegenüber gesessen, berichtete er. Am Rande der Synode nützte er die Gelegenheit für ein persönliches Gespräch mit dem Kirchenoberhaupt.

Prostatakrebs-OP im Mai
Nach seiner Krebsoperation im Mai hatte Schönborn am 9. Juni wieder einen Gottesdienst im Wiener Stephansdom geleitet. Der Wiener Erzbischof feierte am Sonntag mit mehreren Tausend Gläubigen die Messe zum Pfingstsonntag. Der Pfingstgottesdienst war Schönborns erster großer öffentlicher Auftritt nach einer mehrwöchigen Erholungsphase.

Nachdem Schönborn seine Krebserkrankung öffentlich gemacht hatte, gab er im März „Krone“-Journalistin Conny Bischofberger ein berührendes Interview.

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