Schaden noch unklar

Linzer Polizei-Aktenaffäre landete jetzt in Wien

Die Affäre um 450 im Polizei-Archiv in Linz „entsorgte“ Akten zur Eintreibung von Abschiebungskosten ist nun in Wien gelandet. Nach der Suspendierung des zuständigen Juristen, der die Akten abgelegt statt weitergeleitet haben soll, hat nun das „Bundesamt zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung“ (BAK) die Ermittlungen übernommen. 

Es steht der Verdacht des Amtsmissbrauchs im Raum - bei den einzutreibenden Kosten handelt es sich um knapp 900.000 €, die Abgeschobene einzahlen sollen.

Rätsel um Motiv
Unklar ist das Motiv des Juristen. Seine Arbeit mit dem Ausstellen der Rechnungen hatte er gemacht, hätte die Akten nur noch ins Strafamt weiterleiten müssen. Der Beamte, für den die Unschuldsvermutung gilt, wurde noch nicht einvernommen.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen