19.10.2019 15:12 |

Behördenversagen

Fall Ruinerwold: Vater meldete „Auswanderung“

Nächstes Kapitel im Ruinerwold-Krimi: Der Vater der isolierten Familie auf einem Bauernhof in den Niederlanden hat vor zehn Jahren bei den Behörden seine Auswanderung gemeldet. Im Jahr 2009 hatte er sich aus der Einwohnermeldeliste streichen lassen.

Der Holländer Gerrit Jan van D., der in den 80er-Jahren Mitglied der Vereinigungskirche gewesen war, wird unter anderem der Freiheitsberaubung verdächtigt. Der Organisation nach soll der 67-Jährige an psychischen Problemen gelitten haben.

Der Vater und die vier Mädchen und zwei Buben hatten vermutlich seit 2010 in einem abschließbaren Raum auf dem Hof im Dorf Ruinerwold in der Provinz Drenthe gelebt.

Ein 58-jähriger Österreicher ist ebenfalls in Haft. Josef B. war Mieter des Hofes. Auch er wird der Freiheitsberaubung verdächtigt. Ex-Nachbarn stellen ihm ein gutes Zeugnis aus. Sein eigener Bruder aber hält gar nichts von ihm. „Mein Bruder war immer nur auf seinen Vorteil aus“, ließ Franz B. die „Krone“ wissen.

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