„Entgegensteuern!“

FPÖ will nach Messerattacken Landessicherheitsrat

Nach der Wahnsinnstat eines 33-jährigen Afghanen, der im Verdacht steht, einen Betreuer in einer Asylunterkunft in Oberösterreich schwer verletzt und auf seiner Flucht einen 63-jährigen Altbauern erstochen zu haben, fordert die FPÖ „die umgehende Einberufung des Landessicherheitsrates“. Weil sich solche Messerattacken häufen würden, müsse man hier „rasch entgegensteuern“, so Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner. Der Verdächtige konnte nach stundenlanger Fahndung am Montagabend von der Cobra in Linz gefasst werden.

„Wir brauchen einen Schulterschluss, um ganz klar das Signal auszusenden: Ihr seid hier nicht willkommen, wenn ihr euer vermeintliches Recht mit Gewalt und Messern durchsetzen wollt“, erklärt der blaue Landeshauptmannstellvertreter. Ein Landessicherheitsrat könne darüber beraten, „wie wir die Sicherheit gewährleisten und derartige Übergriffe mit Messergewalt verhindern können“. Die Menschen würden wissen wollen, „wie es zu einer solchen Serie an Gewalt kommen kann“, heißt es in einer Presseaussendung.

„Nicht nur der tragische heutige Fall zeigt, dass wir hier rasch gegensteuern müssen. Denn auch die Überfälle durch migrantische Jugendbanden werden immer dreister“, meinte Haimbuchner. Überfälle würden für die Polizei täglich am Programm stehen - „mit Waffengewalt“, so der freiheitliche Politiker.

Verhaftung nach stundenlanger Alarmfahndung
Nachdem der Verdächtige am Montag einem Betreuer im Asylwerberheim Wullowitz mit einem Messer lebensgefährliche Verletzungen zugefügt hatte, flüchtete er zunächst auf einem Fahrrad. Danach stach er einen 63-jährigen Autofahrer nieder - das Opfer überlebte die Attacke nicht. Eine Alarmfahndung wurde eingeleitet, die bis ins tschechische Grenzgebiet reichte. In der Nacht auf Dienstag konnte die Polizei den Verdächtigen in Linz verhaften.

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