13.10.2019 11:56 |

Wahltag im Ländle

Tiefschwarzes Vorarlberg wählt einen neuen Landtag

Zwei Wochen nach der Nationalratswahl wählt Vorarlberg einen neuen Landtag. Die Stimmabgabe hat in zwölf der 96 Gemeinden um 7 Uhr begonnen, praktisch alle anderen Wahllokale öffneten bis 8 Uhr. Wahlschluss ist um 13 Uhr, mit dem vorläufigen Endergebnis ist gegen 16.30 Uhr zu rechnen. Am Samstag haben die politischen Konkurrenten der ÖVP noch einmal gegen eine drohende absolute Mehrheit der Volkspartei, die seit fünf Jahren mit den Grünen regiert, mobilisiert. Die Schwarzen unter Landeshauptmann Markus Wallner sind prinzipiell bereit, mit allen Parteien zusammenzuarbeiten, nur die FPÖ wurde als Partner bereits ausgeschlossen.

Bis auf SPÖ-Kandidat Martin Staudinger, der per Briefwahl wählte, haben die übrigen Spitzenkandidaten Wallner, Johannes Rauch (Grüne), Christof Bitschi (FPÖ) und Sabine Scheffknecht (NEOS) ihre Stimmen in Wahllokalen in ihren jeweiligen Heimatorten abgegeben.

Bei der Vorarlberger Landtagswahl sind 270.536 Personen wahlberechtigt, mit einem Wähleranteil von 51,14 Prozent sind die Frauen in der Mehrheit. 503 der Wahlberechtigten leben im Ausland. Im Vergleich zur Landtagswahl 2014 mit 267.104 Wahlberechtigten dürfen heuer 3432 Personen (1,28 Prozent) mehr ihre Stimme abgeben. Die meisten Wahlberechtigten gibt es im Bezirk Bregenz (90.911), gefolgt von den Bezirken Feldkirch (74.855), Dornbirn (59.890) und schließlich Bludenz (44.880). In den Bezirks-, Gemeinde- und Sprengelwahlbehörden werden etwa 2.500 Personen tätig sein, dazu kommen zahlreiche Helfer.

Erste Ergebnisse um 13 Uhr
Um 13 Uhr werden die Ergebnisse in etlichen kleinen Ortschaften bereits vorliegen und dürfen dann auch schon veröffentlicht werden. Üblicherweise sind dann die Stimmen in knapp einem Drittel der 96 Gemeinden (mit etwa fünf Prozent der Wahlberechtigten) ausgezählt.

Wahllokal in Schröcken schloss bereits um 10.30 Uhr
Um 7 Uhr lief die Wahl langsam an, ab 8 Uhr war sie dann in vollem Gang. Den frühesten Wahlschluss hatten die Kleingemeinden Schröcken (Bregenzerwald, 149 Wahlberechtigte) und Stallehr (Bez. Bludenz, 199 Wahlberechtigte) um 10.30 Uhr. In Dünserberg (Bez. Feldkirch, 106 Wahlberechtigte) hielt das Wahllokal bis 11 Uhr offen, sperrte aber erst um 9 Uhr auf. Die Zeit der Stimmabgabe ist in Dünserberg damit auf zwei Stunden limitiert, in keiner anderen Gemeinde ist die Wahlzeit so kurz. In 19 der 96 Kommunen, darunter vier Städte und drei Gemeinden mit über 10.000 Einwohnern, kann bis 13 Uhr gewählt werden.

Das Vorarlberger Wahlergebnis steht in der Regel am Sonntag zwischen 16 und 17 Uhr fest - und enthält bereits den größten Teil der Briefwahl. Der Rest (etwa zehn Prozent) und die in fremden Wahlkreisen abgegebenen Wahlkarten werden am Dienstag nach der Wahl ausgezählt.

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