Lösung für ÖFB-Keeper

Knalleffekt! Heinz Lindner hat einen neuen Job

Die nagende Zeit der Vereinslosigkeit ist vorbei, Heinz Lindner hat wieder einen Job! Der 28-fache ÖFB-Teamkeeper schließt sich mit sofortiger Wirkung dem SV Wehen Wiesbaden an. Beim deutschen Zweitligisten unterschrieb der im Sommer vom schweizerischen Absteiger Grasshoppers Zürich abgegangene Lindner einen Vertrag bis 30. Juni 2020.

„Nach der Verletzung von Jan-Christoph Bartels haben wir uns sofort auf die Suche gemacht“, erklärt Wehen-Wiesbaden-Sportdirektor Christian Hock. Der 20-jährige Bartels, immerhin U20-Nationalspieler Deutschlands, hatte sich am vergangenen Freitag beim Spiel gegen den VfL Osnabrück verletzt - bereits nach wenigen Augenblicken war der Jung-Goalie zu Boden gegangen, ein Sehnenriss im Oberschenkel lässt ihn nun für mehrere Monate ausfallen.

Die Lücke, die Bartels hinterlässt, soll nun also Lindner füllen. „Wir gehen davon aus, dass er mithilft, unsere Defensive zu stabilisieren und zu unserem Erfolg beiträgt“, so Hock über den 29-jährigen Österreicher. Lindner selbst äußerte sich erfreut, sich wieder aktiv ins Fußball-Geschehen auf dem grünen Rasen stürzen zu dürfen. „Ich hatte im Sommer keine leichte Zeit, umso mehr freue ich mich auf die neue Aufgabe hier. Ich will versuchen, dem Team und dem Verein zu helfen, indem ich mich voll einbringe.“

Sein neuer Trainer Rüdiger Rehm freut sich über das Gelingen der Verpflichtung mindestens genauso sehr wie Lindner: „Wenn sich die Möglichkeit ergibt, einen Torhüter der Güte von Heinz Lindner zu verpflichten, dann musst du diese Chance nutzen.“ Wehen Wiesbaden liegt nach acht Runden in der zweiten Liga mit nur einem Sieg und einem Remis auf dem letzten Tabellenrang. Der Verein war im Sommer wieder in die zweithöchste deutsche Spielklasse aufgestiegen.

Auf Lindner wartet damit also erneut der Kampf gegen den Abstieg, den er schon mit den Grasshoppers vergeblich führte. Bei den Schweizern war der Oberösterreicher im Frühjahr bester Mann. Da sich die Vereinssuche danach in die Länge zog, verzichtete ÖFB-Teamchef Franco Foda in den September-Spielen der EM-Quali auf den 29-Jährigen und setzte auf Salzburgs Cican Stankovic. Lindner war im Juni in den Partien gegen Slowenien und Nordmazedonien noch im Tor gestanden. „Er wird auch in Zukunft für unser Nationalteam eine wichtige Rolle spielen“, sagte Foda Ende August. Lindner solle sich aber erst einmal auf die Vereinssuche konzentrieren. Da diese vorerst erfolglos blieb, wurde der Schlussmann auch für die Oktober-Spiele nicht einberufen.

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